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Die Entwicklung der Weißgerberei

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
883887894
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6560
Document type:
Monograph
Author:
Ebert, Georg
Title:
Die Entwicklung der Weißgerberei
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XL, 408 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Document type:
Monograph
Structure type:
Contents
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Achtes Buch
  • Neuntes Buch
  • Zehntes Buch

Full text

Aufschwung des Königtums unter den Staufern. 159 
Königreichs und begann die Belagerung der entscheidenden 
Festung, Neapels. Aber die Belagerung zog sich in den Som— 
mer hin, furchtbare Fieber verderbten das nordische Heer, Erz— 
bischof Philipp von Heinsberg starb, der Kaiser selbst lag tod— 
krauk darnieder. Am 24. August 1191 mußte das Lager 
aufgehoben werden, der Feldzug war mißlungen. Hein— 
rich ging nach Deutschland zurück; dort blieb er die 
nächsten Jahre; doch niemals hat er als höheres Ziel seiner 
Politik die Eroberung Siziliens vergessen. 
In Deutschland suchte der Kaiser zunächst die Pfaffen— 
fürsten an sich zu fesseln, die in den besten Jahren Friedrichs 
den treuen Halt der Reichspolitik gebildet hatten: freilich 
that er das auf seine Art, indem er die Bischöfe zu einer 
möglichst dienenden Stellung gegenüber der Monarchie hinabzu— 
drücken versuchte. Die Möglichkeit dazu gewährten ihm nament— 
lich die Bischofswahlen, bei denen er den königlichen Einfluß 
immer weiter verstärkte. Gelegentlich einer Doppelwahl in Lüttich 
ging er soweit, die bischöfliche Würde aus eigener Machtvoll- 
kommenheit zu verleihen, indem er das Bistum gegen Albert, 
einen Kandidaten aus dem brabantischen Herzogshause, an Lothar 
von Hostaden vergab; und die Bischöfe des Reiches wurden 
veranlaßt, die Maßregel in einem allgemein gehaltenen Weistum 
zu billigen. 
Nun wollte es aber das Unglück, daß nicht lange darnach, 
am 24. November 1192, Albert von deutschen Rittern erschlagen 
ward, und alsbald lief das Gerücht, der Kaiser stehe der Ge— 
waltthat nicht fern, und am Niederrhein begann es zu gähren. 
Es war der Anfang einer großen Empörung, in der sich 
das Mißfallen der Fürsten gegenüber dem herrischen Auftreten 
des jungen Kaisers Luft machte. Ende 1194 versammelten sich 
die niederrheinischen Fürsten in Köln, schon trat Herzog Heinrich 
von Brabant als Bewerber um die Königskrone auf. Dann 
verbreitete sich die Empörung nach Süden und Osten: Erz— 
bischof Konrad von Mainz, Landgraf Hermann von Thüringen, 
Albrecht von Meißen, Otokar von Böhmen fielen ihr zu. Und 
hald sprang der Funke des Aufruhrs auf die Welfen über,
	        

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Weltwirtschaftsleere Und Weltwirtschaft. Verlag des Hauslehrers, 1928.
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