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Die Entwickelung der Fabrikindustrie im lateinischen Amerika

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwickelung der Fabrikindustrie im lateinischen Amerika

Monograph

Identifikator:
883887894
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6560
Document type:
Monograph
Author:
Ebert, Georg
Title:
Die Entwicklung der Weißgerberei
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XL, 408 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Entwickelung der Fabrikindustrie im lateinischen Amerika
  • Title page
  • Contents
  • I. Geographische Verhältnisse
  • II. Geschichtliche Verhältnisse
  • III. Ethnologische Verhältnisse
  • IV. Wirtschaftliche Entwicklung
  • V. Finanzwirtschaft
  • VI. Industrie
  • Schluß
  • Anlage. Darstellung einzelner Länder
  • Inhaltsverzeichnis: Darstellung einzelner Länder

Full text

Industrie. 
Arbeiterstand ist kaum vorhanden; die Arbeiter sind, wie 
schon früher erwähnt, fast ausnahmslos Einwanderer, die 
nur vorübergehend in Amerika bleiben und natürlich nur 
durch ihre persönliche Arbeitskraft zur Hebung der Industrie 
beitragen. Die Saisonarbeiter der Landwirtschaft kommen 
mit dem Nötigen versehen nach Amerika, haben deshalb 
keinen Bedarf an Industrieerzeugnissen; sie leben außer- 
ordentlich einfach und genügsam, da sie nur den Zweck im 
Auge haben, eine gewisse Summe zu ersparen, die sie sofort 
wieder mit in ihre Heimat nehmen. Sie entziehen 'also der 
Wirtschaft ihrer Arbeitsländer nicht unbeträchtliche Summen 
an Löhnen ohne irgendwelche wirtschaftliche Gegenleistung 
als die der persönlichen Arbeit. Die Fabrikarbeiter, die sich 
meist länger in Amerika aufhalten, verfolgen ähnliche Ziele. 
Auch sie arbeiten nur, um Ersparnisse zu machen, schränken 
deshalb ihre Ausgaben auf das geringstmögliche* Maß ein 
und werden, da sie an eine bessere Ausgestaltung ihres 
Daseins erst für die Zeit nach ihrer Heimkehr denken, für die 
Industrie ihrer Arbeitsländer keinen Absatzkreis bilden. Es 
trägt also diese zahlreiche ausländische Arbeiterklasse nur in 
sehr geringem Maße zur Erweiterung des industriellen 
Marktes bei. 
‚Haben wir nun gesehen, daß der ausländische, raschen 
Gewinn suchende Arbeiter nicht annähernd wie der euro- 
päische Arbeiter mit der industriellen Entwickelung des Lan- 
des wirtschaftlich verknüpft ist, so entgeht natürlich der Industrie 
dieser Länder auch die Möglichkeit, sich einen Stamm guter, 
geschulter Arbeiter zu erziehen, die in den alten Industrie- 
ländern die Betriebe besonders leistungsfähig machen, und 
so bleibt die lateinisch -amerikanische Industrie bis jetzt auf 
die Erzeugung gewöhnlicher Ware für den billigen Massen- 
verbrauch beschränkt, während der gesamte Bedarf an feinen 
und Luxuswaren aus dem Auslande bezogen wird. 
F Es’ bedarf wohl keiner besonderen Erwähnung, daß 
eine solche Industrie nicht für die Ausfuhr arbeiten kann, 
sondern sich. ganz auf den heimischen Markt beschränken 
muß, der aber nur einen geringen Bedarf aufweist. Wie wir 
gesehen haben, ist die Klasse: der Industriearbeiter nur in 
schwachem Maße Abnehmerin von Industrieerzeugnissen; 
noch geringer sind die Bedürfnisse der besonders in den 
tropischen Ländern noch recht zahlreichen einheimischen 
Bevölkerung, und daher beschränkt sich der Absatz haupt- 
sächlich auf die Städte, in denen das europäische Element 
SZ}
	        

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Der Weg Der Reparation. Societäts-Druckerei G.m.b.H., Abteilung Buchverlag, 1926.
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