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Die Entwicklung der Weißgerberei

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
883887894
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6560
Document type:
Monograph
Author:
Ebert, Georg
Title:
Die Entwicklung der Weißgerberei
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XL, 408 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
1.Teil. Die Rohstoffe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

42 
dem Rücken der Seevögelfelle ihre dünnen leichten Unterkleider, aus 
den Bäuchen die warmen Winterkleider und aus den Hälsen die schönen 
Staatspelze *), eine Auswahl, die vielleicht mehr mit Rücksicht auf die 
Federn als auf die Haut getroffen ist; aber die Dicke der Haut spielt 
allein eine Rolle, wenn z. B. zu echt orientalischem Chagrin nur das 
Rückenstück der wilden Pferde und Esel dicht über dem Schwanz aus 
gewählt wird 1 2 ), und es klingt wie eine Erinnerung an frühe Zu 
stände, wenn uns von den Schustern der Stadt Loitz erzählt wird, daß 
sie noch in jüngst verflossenen Zeiten bei gewissenhafter Arbeit nur 
zwei Paar Stiefel aus einer Pferdehaut schnitten, nämlich aus den 
Hinterkeulenstücken, während die übrigen Teile der Haut zu Hinterteilen 
und Einlagen verarbeitet wurden 
Seit jenen frühen Zeiten hat dann die Haut den Menschen bei 
seiner Entwicklung unentwegt begleitet, sie ist in seine Technik, in seine 
Kunstfertigkeit, in seine Wissenschaft eingegangen, die geschickten Hände 
und des Menschen denkender Fleiß haben sie mit unermüdlicher Ausdauer 
bearbeitet und geformt, und so, wie die Gattungen der Hautmaterialien 
im Laufe der Zeit sich gewandelt haben, wie auch die Technik all 
mählich sich geändert hat, so sind in diesen stillen Vorgängen des 
Werdens und den Prozessen des Wechsels, welche alle niemals viel von 
sich reden gemacht haben, auch die gewerblichen Organisationen und die 
sozialen Eingliederungen dieser oft eine eigentümliche Stellung ein 
nehmenden Klasse von Werkleuten andere und andere geworden; und 
wie wir in folgendem die Hautmaterialien begleiten wollen, wie sie 
unter der elementaren Macht des Bedarfs sich zu Leder bis herauf zu 
den feinen glacegaren Formen gestalten, wie wir sie dann wenigstens 
in Kürze auch noch verfolgen wollen, wie die aufs höchste veredelten 
Hautmaterialien unter des Menschen kundiger Leitung langsam wieder 
in das stille Reich der anorganischen Natur zurückkehren, so werden 
wir auch sehen, wie manchmal im Zusammenhang mit diesen Änderungen 
auch die wirtschaftlichen Systeme, welche die äußere Fassung der gewerb 
lichen Arbeit darstellen, sich gestalten und ändern, wir werden sehen, 
wie Technik und Wirtschaft nie aus dem großen allgemeinen Rahmen 
der jeweiligen Weltanschauung heraustreten, und wie sie dabei dennoch 
immer ihren spezifischen Charakter wahren. 
8 3. Die Konservierung der Haut. 
Schon in früherer Zeit, neuerdings aber in immer mehr steigendem 
Maße, gelangen die Hautmaterialien nicht in frischer, grüner Form, 
1) Cranz 1770, 58b. I, S. 220. 
2 ) Pallas 1781, S. 325; Poppe G., 58b. II, § 651, S. 339. 
3 ) Aebert 1895, S. 38.
	        

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Die Entwicklung Der Weißgerberei. A. Deichert’sche Verlagsbuchhandlung, 1913.
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