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Das Zolltarifgesetz der Vereinigten Staaten von 1913

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Bibliographic data

fullscreen: Das Zolltarifgesetz der Vereinigten Staaten von 1913

Monograph

Identifikator:
88401908X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-8782
Document type:
Monograph
Author:
Taussig, Frank William http://d-nb.info/gnd/120199459
Title:
Das Zolltarifgesetz der Vereinigten Staaten von 1913
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Leonhard Simion Nf.
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (32 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Das Zolltarifgesetz der Vereinigten Staaten von 1913
  • Title page

Full text

11 
sei, daß sic die Zölle nach Mutmaßungen festgestellt habe, und 
daß sie Rohstoffe und Halbzeug mit Zöllen belegt habe, die nicht 
in Einklang zu bringen seien mit denen auf fertige oder beinahe 
fertige Waren. Der neue Tarif, so hieß es, sei kein „fach 
männischer“. 
Darin lag wohl etwas Wahrheit. Die Zölle wurden in der Tat 
mehr oder weniger schnell und oberflächlich festgelegt. Die fest 
gesetzten Zölle waren in vielen Fällen das Ergebnis von Ver 
gleichen, nicht aber das Resultat irgend einer genauen Berechnung 
oder Information. Zweifelsohne war es so auch in früheren Jahren 
gewesen, jetzt aber trat diese Erscheinung noch in verstärktem 
Maße auf. Die Republikaner durften mit Recht behaupten, daß 
der Tarifausschuß seit 1909 au der Arbeit gewesen sei, und durch 
ihn die Möglichkeit eines mehr überlegten und vorsichtigen Ver 
fahrens gegeben gewesen sei. Aber anderseits konnte man von 
den Demokraten nicht verlangen, daß sie dem Streben nach aus 
gedehnter Vorbereitung und sachverständiger Untersuchung eine 
größere Aufmerksamkeit schenkten. Denn erstens war der Tarif 
ausschuß eine Idee der Republikaner gewesen! Wie gut auch 
immer seine Arbeit gewesen sein mochte, — und kein kompetenter 
Beobachter kann es leugnen, daß sie vielfach Licht auf die 
geprüften Punkte geworfen hat — es haftete ihm doch der Bei 
geschmack der Partei, die ihn eingesetzt hatte, an, Gerade der 
Umstand, daß die Republikaner jene Idee gehabt hatten, veran- 
laßte die Demokraten, sie zu verwerfen. Weiter war der Um 
stand wichtig, daß detaillierte und umfangreiche Untersuchun 
gen notwendigerweise eine Verzögerung herbeigeführt hätten. Man 
konnte es den Demokraten nicht verdenken, daß sie glaubten 
so unparteiisch die Mitglieder des Tarifausschusses auch immer 
gewesen sein mochten, wie gut auch immer ihre Arbeit gewesen 
■^ar ■— der Hauptzweck der republikanischen Führer, die wieder 
e men Ausschuß forderten, sei doch der, ein schnelles Handeln zu 
verhindern, um vielleicht noch einmal die politische Lage zu ihren 
Gunsten zu wenden. Ein Aufschub bis zur Beendigung der Ar 
beiten des sachverständigen Ausschusses würde für die Demo 
kraten das Verpassen der günstigsten Gelegenheit bedeutet haben. 
Seit vielen Jahren beherrschten sie zum ersten Male alle Zweige 
^ er nationalen Gesetzgebung, nicht allein im Repräsentanten
	        

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Geschichte Der Großen Amerikanischen Vermögen. Fischer, 1916.
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