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Das Zolltarifgesetz der Vereinigten Staaten von 1913

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Bibliographic data

fullscreen: Das Zolltarifgesetz der Vereinigten Staaten von 1913

Monograph

Identifikator:
88401908X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-8782
Document type:
Monograph
Author:
Taussig, Frank William http://d-nb.info/gnd/120199459
Title:
Das Zolltarifgesetz der Vereinigten Staaten von 1913
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Leonhard Simion Nf.
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (32 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Das Zolltarifgesetz der Vereinigten Staaten von 1913
  • Title page

Full text

— 19 
Eingehen. Es wird allgemein behauptet, selbst in Fabrikations 
kreisen, daß die Anzahl jener schwächeren Betriebe dieses In 
dustriezweiges nicht gering ist. Diejenigen Anlagen, die gut aus 
gerüstet und gut verwaltet werden, werden sich vielleicht be 
haupten können, aber sie werden sich den neuen Verhält 
nissen anpassen und eine schwere Übergangszeit durchmachen 
müssen. Die Fabrikanten von fertigen Kleidern, die am stärksten 
von den Webereien gekauft haben und die künftig fraglos mit 
fremden und inländischen Waren arbeiten werden, werden in 
mehr oder minder beschränktem Maße kaufen, je nachdem sich 
der tatsächliche Preis der inländischen und ausländischen Kon 
kurrenz gestaltet, und zwischen den inländischen Fabrikanten 
selbst wird die Konkurrenz schärfer denn je werden. Die zoll 
freie Wolle wird die Verwendung von Fasern, die bisher nicht 
benutzt wurden, gestatten und dadurch die Produktion einer neuen 
Warengattung ermöglichen. Allerdings wird einige Zeit vergehen 
müssen, vielleicht zwei oder drei Jahre, bevor sich die Fage 
in der Wollindustrie unter den neuen Verhältnissen geklärt haben 
wird. Einige Zweige der inländischen Wollfabrikation werden 
wohl eingehen. Augenscheinlich sind die Fabrikanten der 
feinsten Ware und der billigsten Ware am meisten gefährdet. Die 
sogenannte Mittelware, die am stärksten fabriziert wird, wird sich 
wahrscheinlich behaupten können. Die- besten und teuersten 
Sorten von Männer- und Frauenkonfektion werden voraussicht 
lich in erheblich größeren Mengen importiert werden und die ein 
heimische Ware verdrängen. Einige ausländische Fabrikanten, 
besonders deutsche, die durch die hohen Zollsätze von 1897 und 
1909 verführt, ihre Fabriken nach den Vereinigten Staaten ver 
legten, werden dem Anschein nach schwer zu leiden haben. 
Die Ermäßigungen auf Baumwollwaren sind in bezug“ 
auf Charakter und Wirkung den WertsaTzen der Zölle auf Woll- 
waren nicht unähnlich. Die Änderung des Zolltarifes ist bedeu 
tend. Aber auch in diesem Falle werden die Folgen für Handel und 
Industrie nicht so groß sein, wie der Unterschied in den Ziffern zu 
sagen scheint. Der Zollsatz auf die niedrigste Sorte Baumwoll 
garn beträgt nur 5%, für die billigste Sorte ungedruckter und un 
gebleichter Baumwollstoffe 114%. Für feinere Sorten steigen die 
2*
	        

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Die Theorie Des Geldes. Fischer, 1883.
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