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Krieg und Banken

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Bibliographic data

fullscreen: Krieg und Banken

Monograph

Identifikator:
884020851
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-8871
Document type:
Monograph
Author:
Weber, August http://d-nb.info/gnd/104075929
Title:
Krieg und Banken
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Leonhard Simion Nf.
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (32 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Krieg und Banken
  • Title page

Full text

13 
hätten die Banken ihre Guthaben bei der Notenbank abgezogen 
und der Status der Reichsbank wäre nicht liquider gewesen. Man 
hat nicht die Möglichkeit, wenn man eben, wie betont, die glän 
zende Entwicklung unseres Wirtschaftslebens nicht zu sehr stören 
oder auf Jahre unterbinden will, den privatwirtschaftlichen Cha 
rakter unserer Banken zu sehr zu verwischen. Soweit sie den 
Staat, das ist die Reichsbank, zu unterstützen und zu kräftigen 
haben, soll das gewiß geschehen; es kann auch vielleicht in 
manchen Fällen auf eine kurzfristigere Anlage der fremden Gelder 
hingearbeitet werden, obwohl auch in dieser Beziehung die An 
nahmen mancher Kritiker übertrieben sind. Im übrigen ist es die 
Hauptaufgabe der leitenden Banken, soweit sie die ihnen anver 
trauten Gelder anzulegen haben, hierbei vorsichtig und mit Umsicht 
zu verfahren, und zwar so, daß die Aktiven im wesentlichen jeder 
zeit liquide zu machen sind. Wie hätten sich die Herren, welche 
nicht in der Praxis stehen, den Gang der Dinge denn bei Kriegs 
ausbruch gedacht? Glaubt jemand, daß es möglich gewesen wäre, 
in den ersten Wochen der Erregung auch nur den geringeren Teil 
der Aktiven anders als mit Hilfe der Notenbank zu realisieren? 
Die Börsen waren geschlossen, Wertpapiere also nicht zu ver 
kaufen, ausländische Guthaben nicht realisierbar, soweit sie in den 
bekanntermaßen nicht geringen Beträgen in Rußland und den 
anderen Staaten, oder aber auch in Österreich-Ungarn, Italien und 
den Balkanstaaten angelegt waren. Die Kassebestände bei den 
Banken reichten nicht entfernt aus, um allen in der ersten Angst 
gestellten Ansprüchen zu genügen. Um das zu können, hätten 
sie eine Höhe haben müssen, die nicht allein irrationell im Hinblick 
auf die Erwerbstätigkeit der Banken, sondern auch mit Rücksicht 
auf die Allg'emeinwirtschaft gewesen wäre. Und bei Beginn des 
Krieges Debitoren kündigen? Bernhard sagt an irgendeiner Stelle 
mit Recht: 
„Wer die Aufgabe hat, die Wirtschaft mit Kredit zu versorgen, darf 
in dem Moment nicht stoppen, in dem Kredit gerade am nötigsten ist.“ 
Größere Kassenbestände oder Guthaben bei der Reichsbank 
sind kein Allheilmittel. Vorsichtige, aber auch weitsichtige Kredit 
gewährung und gute Aktiven jeder Art sind das beste Schutzmittel 
auch für Kriegszeiten. Übt diesem System gegenüber die 
Reichsbank die ihr zugewiesenen Funktionen richtig aus, so wird 
eine Stockung vermieden, wie sie in dem so oft und so viel ge
	        

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Fabrikorganisation, Fabrikbuchführung Und Selbstkostenberechnung Der Firma Ludw. Loewe & Co. Actiengesellschaft, Berlin. Verlag von Julius Springer, 1907.
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