Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Krieg und Banken

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Krieg und Banken

Monograph

Identifikator:
884020851
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-8871
Document type:
Monograph
Author:
Weber, August http://d-nb.info/gnd/104075929
Title:
Krieg und Banken
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Leonhard Simion Nf.
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (32 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Krieg und Banken
  • Title page

Full text

19 
Auch der Wechselverkehr hat fast vollständig auf 
gehört. Dieser große Geschäftszweig der Banken erfuhr eine 
völlige Unterbindung und hat auch heute noch keine Belebung 
erfahren. Vielmehr spielt sich der deutsche Geld- und Kredit 
verkehr jetzt, besonders soweit Lieferungen für den Heeres 
bedarf in Betracht kommen, im wesentlichen in der Form der 
Regulierung in bar oder durch Scheck ab. Das Fehlen der Ein 
fuhr vieler Arten von Rohstoffen zwang die deutsche Industrie, 
ihre Läger aufzuarbeiten, und bewirkte dadurch eine starke Qeld- 
flüssigkeit, die sich naturgemäß in den Kassen der Banken zeigte. 
Die großen Geldvorräte suchten im Laufe der Monate wiederum 
Anlage und fanden sie in der fünfprozentigen deutschen Kriegs 
anleihe, die auch dem verwöhnten Kapitalisten neben unbedingter , 
Sicherheit ausgezeichnete Verzinsung bot. Alle diese Umstände 
zeigen sich in den am 31. Dezember 1914 vorgelegten Bilanzen 
der Banken. Wir geben nachstehend eine Übersicht der acht 
Berliner Großbanken im Vergleich mit den Endziffern des Jahres 
1913, die ein sinnfälliges Bild des kräftigen Standes unserer 
führenden Bankinstitute ergeben. Wir beschränken uns auf die 
Berliner Institute, um nicht zu sehr ins Detail zu gehen, zumal 
auch bei der gesamten übrigen Bankwelt das Bild dem nach 
folgenden entspricht, soweit dies die erschienenen Berichte er- 
erkennen lassen (Tabelle Seite 20 u. 21). 
Die flüssigen Mittel haben eine große Steigerung er 
fahren. Die Kreditoren sind wesentlich angewachsen, eben 
falls allerdings auch die Debitoren^ letztere zum großen 
Teil wohl deswegen, weil die Heereslieferungsgeschäfte sich bei 
der langsamen Zahlweise der in Betracht kommenden Ämter in 
starkem Maße der Banken als Vermittlung bedienen mußten. Das 
Reinerträgnis der acht Großbanken bleibt hinter demjenigen des 
Jahres 1913 nur um 20 Millionen zurück, ein Beweis dafür, daß 
durchweg trotz des Krieges die Entwicklung der Banken gesund 
geblieben ist. Hervorzuheben ist aus den Ziffern schließlich noch 
der nicht unerhebliche Rückgang des Akzeptkontos, 
der im wesentlichen darauf zurückzuführen ist, daß der in der 
Form des Akzeptes in normalen Zeiten durchgeführte Rembours 
kredit im Auslandsverkehr in Wegfall gekommen ist und die 
laufenden Akzepte aus früherer Zeit zur Abdeckung gelangt sind. 
2*
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Standard Cost Finding Practice for Steel Foundries. Steel Founders’ Society of America, 1927.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.