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Einführung in das Studium der Konjunktur

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Bibliographic data

fullscreen: Einführung in das Studium der Konjunktur

Monograph

Identifikator:
885228553
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-5127
Document type:
Monograph
Author:
Greineder, Friedrich
Title:
Die Wirtschaft der deutschen Gaswerke
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
R. Oldenbourg
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (60 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Einführung in das Studium der Konjunktur
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die Erklärungen der Wirtschaftskrisen und des Konjunkturwandels
  • Zweiter Abschnitt. Der Ablauf der Konjunktur in Deutschland seit der Begründung des Reiches
  • Dritter Abschnitt. Der Einfluß des Konjunkturwandels und der Krisen auf die Volkswirtschaft
  • Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik
  • Fünfter Abschnitt. Ausblick

Full text

1. Die älteren Krisentheorien. 
21 
so lesenswerten Schriften hat er seine Ansichten über die Be 
ziehungen von Produktion und Konsumtion und über die Ursachen 
der Krisen ausgesprochen. In diesen Darlegungen Sismondis über 
das Krisenproblem lernen wir gerade auch das Neue und Eigen 
artige seiner nationalökonomischen Anschauungen kennen. 
Sismondi ist einer der Hauptvertreter der sogenannten Unter 
konsumtionstheorie, einer Lehre, deren Grundzüge sich zuiü Teil 
schon bei Malthus vorfinden und die dann später von anderen, 
vor allem von Rodbertus, weiter entwickelt worden ist. Es handelt 
sich hierbei um die Wechselbeziehungen zwischen der Art der 
Produktion und der Einkommensverteilung, im speziellen darum, 
daß bei einer gewissen Art der letzteren, wenn die Arbeiter einen 
zu geringen Teil am Nationaleinkommen erhalten, die heimische Pro 
duktion Schaden erleidet. 
Den Arbeitern fehlt die Kaufkraft, um die Erzeugnisse der 
Produktion aufzunehmen, während die Unternehmer und Kapita 
listen nicht ihr ganzes Einkommen verbrauchen, sondern einen Teil 
davon zurücklegen und damit die vorhandene Produktion nur noch 
vergrößern. Damit hängt es dann weiter zusammen, daß die Unter 
nehmer, welche im Inlande nicht genügenden Absatz finden, den 
Versuch machen, auswärtige Märkte aufzusuchen, um dort ihre Waren 
zu verkaufen, eine Entwicklung, welche aber für die heimische In 
dustrie weit größere Gefahren birgt, als der Absatz im Inland. Der 
Gegensatz zur klassischen Nationalökonomie lag vor allem in der 
stark sozialpolitischen Färbung seiner Ansichten und in ihrem 
romantischen Grundzug, welcher in der guten, alten Zeit, gerade 
auch in den Beziehungen von Produktion und Konsumtion, so viele 
Vorzüge der Gegenwart gegenüber erblickte. Es war dies eine Auf 
fassung, welche verständlich war in einer Periode des Überganges, 
in der das Alte zusammengebrochen war und man von dem Neuen, 
das an seine Stelle trat, nur erst die Nachteile und Schattenseiten 
sehen konnte und noch nicht in der Lage war, zu erkennen, welch 
große Fortschritte auch in kultureller und sozialer Beziehung diese 
neue Entwicklung für alle Schichten der Gesellschaft mit sich 
bringen würde. 
Für Sismondi ist das Gleichgewicht zwischen Produktion und 
Konsumtion die grundlegende Frage der Nationalökonomie. Ist es 
diese Wissenschaft doch, wie er es einmal ausgesprochen hat, 
welche als die einzige das allgemeine Wohlergehen und das Glück 
der Menschen zum unmittelbaren Zweck hat, und hängt dies doch 
in entscheidender Weise von dem Vorhandensein dieses Gleich 
gewichtes ab. Im Gegensätze zu Say und Ricardo hält Sismondi
	        

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The Freedmen’s Savings Bank. Univ. of North Carolina Press, 1927.
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