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Fabrikorganisation, Fabrikbuchführung und Selbstkostenberechnung der Firma Ludw. Loewe & Co. Actiengesellschaft, Berlin

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Bibliographic data

Full text: Fabrikorganisation, Fabrikbuchführung und Selbstkostenberechnung der Firma Ludw. Loewe & Co. Actiengesellschaft, Berlin

Monograph

Identifikator:
885228553
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-5127
Document type:
Monograph
Author:
Greineder, Friedrich
Title:
Die Wirtschaft der deutschen Gaswerke
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
R. Oldenbourg
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (60 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Bodenreform im Lichte des humanistischen Sozialismus
  • Title page
  • Contents
  • I. Programm des Humanistischen Sozialismus. 1891
  • II. Die Bodenreform im Lichte des Freihandels. 1891
  • III. Die Verstaatlichung der Bergwerke. 1892
  • IV. Die Wohnungsfrage. 1895
  • Personenregister
  • Sachregister

Full text

Die Wohnungsfrage. 
163 
kundigen im Kuratorium als vortrefflich anerkannt, und das 
unbebaute Hintergelände eigne sich zu Neubauten. Er müsse 
dagegen protestieren, daß der Stifter von „angenehmen" 
Wohnungen spreche; daß sei nicht der Fall. In der Stiftungs 
urkunde sei nur davon die Rede, „angemessene" Wohnungen 
zu beschaffen. Das in Rede stehende Haus sei früher sogar 
ein adeliges Haus gewesen, es habe der Nesselrodeschen 
Familie gehört. Es könnten darin 14—16 Familien ganz „an 
gemessene" Wohnung finden. Da komme denn heute diese 
unglückselige Treppe! Die Stiftung sei nun beinahe drei 
Jahre alt und noch sei kein Schritt zu ihrer Ausführung ge 
tan. Da dürfe man doch nicht länger zögern. 
Herr Beigeordneter B.: Nachdem so scharfe Angriffe gegen 
das Haus gefallen, müsse er doch etwas zugunsten desselben 
sagen. Im Kuratorium sei man vollständig einig gewesen über 
die Vortreffliohkeit des Planes. In der Baukommission aber 
sei nur die Treppe bemängelt worden. Es sei nicht wohl 
getan, wenn man ein so weislich überlegtes Projekt in dieser 
Weise in der Öffentlichkeit diskreditiere. Für die Herren, die 
dagegen gesprochen haben, seien die Wohnungen natürlich 
nicht angemessen, aber für Leute, für die sie bestimmt sind, 
seien sie vorzüglich. 
Herr Stadtv. E.: Die Treppe interessiere ihn nicht, aber 
er müsse erklären, daß er Wohnungen von zwei Zimmern 
nicht für angemessene Wohnungen halte. Die Wohnungs 
verhältnisse im alten Stadtteil seien unwürdig und wahrhaftig 
polizeiwidrig. Die Leute bezahlten für Löcher 40—50 Taler, 
Er müsse darauf bestehen, daß die Wohnungen mindestens zu 
drei Zimmern in Aussicht genommen würden. In Wohnungen 
von zwei Zimmern diene das eine Zimmer als Küche, Werk 
statt und Wohnzimmer; im anderen schlafe die ganze Familie. 
Seien mehrere uud größere Kinder vorhanden, so seien diese 
Wohnungen geradezu unanständig und sittlich verwerflich. In 
einer hiesigen Zeitung werde für Arbeiterkolonien an der 
Peripherie der Stadt plaidiert. Dagegen müsse er sich ganz 
entschieden aussprechen; er sei vielmehr der Meinung, daß 
der größte Teil der Stiftung in der alten Stadt bleibe, da hier 
die Wohnungsnot am größten. Er beantrage demnach, das 
Projekt zurückzuverweisen und dem Kuratorium den Auftrag 
zu geben, Wohnungen von mindestens drei Räumen ins Auge 
zu fassen. 
Herr Stadtv. K. stellt gegenüber Herrn H. fest, daß in 
dem ihm von der Verwaltung zugesendetengedruckten Exemplare 
der Stiftungsurkunde nicht von „angemessenen," sondern 
von „angenehmen" Wohnungen die Rede sei. 
Herr Beigeordneter B.: Das Wohnungsbedürfnis gehe für 
die kleinen Leute nicht über zwei Zimmer hinaus; wenn die 
11*
	        

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Die Frau Und Die Arbeit. Eugen Diederichs, 1914.
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