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Der Weg zum Sozialismus

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weg zum Sozialismus

Monograph

Identifikator:
885228731
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-3811
Document type:
Monograph
Author:
Frölich, Paul http://d-nb.info/gnd/123562155
Title:
Der Weg zum Sozialismus
Place of publication:
Hamburg
Publisher:
Verlag der Kommunistischen Arbeiterzeitung
Year of publication:
1919
Scope:
1 Online-Ressource (32 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die nächsten wirtschaftlichen Aufgaben
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weg zum Sozialismus
  • Title page
  • Nationalversammlung und A.- und S.- Räte
  • Die nächsten wirtschaftlichen Aufgaben
  • Die Aufgaben der Sozialisierung
  • Die Praxis der Sozialisierung
  • Die Arbeiterräte

Full text

8 
auf bestimmter Höhe festzuhalten. Vergebliches Bemühen! 
Die Rationierung bedeutete den Hunger der Massen. Sie rief 
die Hamsterei der Reichen hervor, und die abenteuerlichen 
Preise des Schleichhandels und der nichtratdonierten Güter 
brachten den Ausgleich der Preise auf den augenblicklich 
„normalen“ Durchschnitt. Ein Beispiel für die Zukunft: Die 
Organisation der künftigen Arbeit muß jeden ausgesprochenen 
Luxus ausschließen, damit Arbeitskraft gespart wird. Bleiben 
die Kriegsanleihen unangetastet, bleibt damit ein fettwanstiges 
Großrentnertum, bleibt die Gelegenheit für Riesenprofite, 
gegen die unter ,dem kapitalistischen Himmel kein Kraut 
wächst, dann bleibt auch das Bedürfnis nach sinnlosem Luxus. 
Das Kapital sucht jedes starke Bedürfnis auf, denn es lechzt 
nach Extraprofit. Werden in einem Lande die Luxus - .In 
dustrien wirklich unterdrückt, dann schießen sie anderswo 
umso üppiger ins Kraut. Wertvolle Arbeitskräfte werden ver 
schwende! und der Produktion notwendiger Güter entzogen. 
Der Sozialismus ist notwendig. 
Der Kapitalismus am Ende seiner Kraft. 
Reklameschreiber und Redner für die Kriegsanleihen ä la 
Heilmann haben versucht, die Bedenken wegen der künftigen 
Schuldenlast zu zerstreuen. Dabei spielte ein Argument eine 
besondere Rolle: die geringe Hemmung, welche die englische 
Wirtschaft durch die riesenhafte Schuldenlast nach den napo- 
leonischen Kriegen erfuhr. Die Leute vergessen, daß damals 
England selber vom Kriege verschont blieb, daß es vielmehr 
die absolute Herrschaft auf dem Weltmeere durch die konti 
nentalen Kriege errang, und daß es ihm dank dieser Vor 
machtstellung gelang, unter Ausbeutung der ganzen Welt seine 
Produktionsweise auf eine höhere Stufe zu bringen. Es war 
die Blütezeit der englischen Textil-. und Maschinenindustrie, 
es war zugleich die Zeit tiefsten Elends der englischen Ar 
beiterklasse. Jetzt kommt es darauf an, eine höhere Stufe 
der Wirtschaft zu erklimmen. Cunow erwartete dies für 
Deutschland von der sogenannten Periode des Finanzkapitals, 
die der Krieg hervorbringen sollte. Es sei dahingestellt, ob 
diese Cunowsche Idee nicht überhaupt kläglich hinter den 
Tatsachen einherstümperte. Eine Periode des deutschen Fi 
nanzkapitals wird es jedenfalls nicht mehr geben, denn zur 
Herrschaft des Finanzkapitals gehört Weltmacht, und damit 
ist es in Deutschland aus. Eine höhere Stufe der Produktion 
bietet allein der Sozialismus. 
Der Kapitalismus ist aber auch wirk,ich an seiner Lebens 
grenze angekommen. Dip Produktivkräfte gehorchen ihm
	        

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Russlands Bankerott. Plutus Verlag, 1906.
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