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Der Weg zum Sozialismus

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weg zum Sozialismus

Monograph

Identifikator:
885228731
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-3811
Document type:
Monograph
Author:
Frölich, Paul http://d-nb.info/gnd/123562155
Title:
Der Weg zum Sozialismus
Place of publication:
Hamburg
Publisher:
Verlag der Kommunistischen Arbeiterzeitung
Year of publication:
1919
Scope:
1 Online-Ressource (32 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Aufgaben der Sozialisierung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weg zum Sozialismus
  • Title page
  • Nationalversammlung und A.- und S.- Räte
  • Die nächsten wirtschaftlichen Aufgaben
  • Die Aufgaben der Sozialisierung
  • Die Praxis der Sozialisierung
  • Die Arbeiterräte

Full text

- 17 
auf dem Lande. Sie trieben die Großgrundbesitzer fort. Sie 
stürzten die Besitzverhältnisse auf dem Lande um und nah 
men den Kampf mit der neuerstandenen Landbourgeoisie auf. 
In Deutschland fehlt diese revolutionäre Schicht. Die 
Sachsengängerei hat bei uns das Aufkommen eines starken 
Landproletariats unterbunden. Wenn auch die siegreiche Re 
volution die vorhandenen Landproletarier für sich gewinnen 
wird, so ist doch von revolutionärem Geist bisher unter ihnen 
nichts zu spüren und sie sind auch viel zu schwach, um wirk 
lich die Revolution auf dem Lande zu sichern. Das dürfte 
selbst für die Gegenden Deutschlands zutreffen, in denen der 
Großgrundbesitz der Junker vorherrscht und diese Gebiete 
sind zum größten Teil durch die Revolution im Osten von 
Deutschland abgetrennt. Der Großgrundbesitz herrscht eigent 
lich nur noch in Altpreußen, Pommern und Mecklenburg, in 
den übrigen Gegenden ist er nicht stark genug, um der Land 
wirtschaft sein Gepräge aufzudrücken. Auch der unbefriedigte 
Kleinbauer bildet in Deutschland keine starke Klasse. Sein 
Landhunger hat keine Aussicht auf Befriedigung, denn in 
Deutschland kann es sich nicht darum handeln, den Grund 
besitz zu zerschlagen, um dadurch eine gutgestellte Bauern 
klasse hervorzubringen. Die Verhältnisse auf dem Lande sind 
viel zu reif. In unserer Landwirtschaft ist der gutgestellte 
Mittelbauer der vorherrschende Typ. Alles, ob klein oder 
groß, was in der deutschen Landwirtschaft über Besitztum 
verfügt, ist ausgesprochen gegenrevolutionär. 
Brauchen wir auch vor einer deutschen Vendee keine be 
sondere Furcht zu haben, so müssen wir doch mit einem ent 
schiedenen passiven Widerstand des platten Landes gegen 
über der Revolution rechnen. Die Bauern, wie die Groß 
grundbesitzer, werden versuchen, die Lebensmittelversorgung 
der Großstädte zu unterbinden und die Revolution auszuhun 
gern, Außerdem kann die Schwächung unseres Verkehrs 
wesens die Lebensmittelversorgung der Großstädte erheblich 
gefährden. Die Verpflanzung großer Massen des Industrie 
proletariats auf das flache Land zur Entlastung des städti 
schen Arbeitsmarktes wie auch des städtischen Lebensmittel- 
raarktes, zur Lieferung der in der Landwirtschaft benötigten 
hochwertigen Arbeitskräfte und zur Niederhaltung der Gegen 
revolution auf dem Lande wird eine der ersten Maßregeln 
der siegreichen Revolution sein.
	        

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L’ Allemagne Économique Ou Histoire Du Zollverein Allemand. Ainé, 1874.
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