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Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege

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Bibliographic data

fullscreen: Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege

Monograph

Identifikator:
885239911
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6094
Document type:
Monograph
Author:
Respondek, Erwin http://d-nb.info/gnd/119085046
Title:
Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 203 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Die Kreditinstitute
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege
  • Title page
  • Contents
  • I. Moratorien
  • II. Die Notenbank
  • III. Die Pariser Börse
  • IV. Die Kreditinstitute

Full text

Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft. 
II 9 
und ähnliches mehr ständig zu klagen hätten. Dieses Argument weist 
Arndt ganz zu Recht mit den Worten zurück; „Selbstverständlich 
aber können derartige Schwierigkeiten für tatkräftige Unternehmer 
in einem 40 Millionenvolke, das Freizügigkeit besitzt, kein wirkliches, 
dauerndes Hindernis bilden. Man kann doch nicht im Ernste behaupten, 
daß willensstarke, kapitalkräftige Fabrikanten oder entschlossene Re 
gierungs-Vertreter nicht imstande sein würden, zur Anlage von Elektri 
zitätswerken in den Gebirgsgegenden, zum Betrieb von Hochöfen und 
Stahlwerken im Nordosten, zum Ausbau der großen Häfen usw. genügend 
Arbeitskräfte zu vereinigen“ 1 ). 
Als ein weiteres Hindernis an der Entfaltung aller produktiven Kräfte 
erscheint dem Franzosen schließlich noch der Staat. Auch dieses Urteil 
klingt immer wieder in den Antwortschreiben der Befragten anklagcnd 
hervor. Der Staat erscheint ihnen gleichsam als ein ständiger Verfolger, 
der stets darauf bedacht ist, jeden Fleiß, der von gewinnbringendem 
Erfolg begleitet ist, mit hohen Steuern zu erfassen. So fehlt dem Fran 
zosen das Vertrauen zur Sachlichkeit und Ehrlichkeit der öffentlichen 
Gewalten, und nichts charakterisiert die Spannung zwischen Bürger 
und Staat besser als ein Ausspruch von Yves Guyots; „Wie könnte 
der Staat dem Sparer Vertrauen einflößen ? Er verschleudert und macht 
Schulden. Der Minister und der Beamte wird immer das Interesse des 
Sparers Erwägungen der inneren oder äußeren Politik unterordnen: 
weit entfernt, Sicherheit zu bieten, können diese nur als störende Ele 
mente aufgefaßt werden“ 1 2 ). 
So fanden die Ersparnisse des Volkes weder in Handel noch in In 
dustrie und Verkehr Arbeit und lohnende Verwendung. Sie nahmen 
daher zunächst ihren Weg zu den Banken und Sparkassen. In 
welchem Maßstabe diese Entwicklung vor sich ging, zeigen zwei Zahlen. 
In den drei großen Sammelbecken Frankreichs, Credit Lyonnais, So- 
ciete Generale, Comptoir National d’Escompte de Paris, waren die 
fremden Gelder: 
Im Jahre 1872 427,00 Mül. Frcs. 
„ „ 1913 5354,0° „ 
Diese hohen Geldeinlagen sicherten den Depositenbanken in Frank 
reich eine monopolartige Stellung und ermöglichten es ihnen, die Zins 
sätze nach ihrem Belieben zu normieren. Und sie verzinsten die Gut 
haben nur sehr niedrig. Gelder, die nicht vor einem Jahre kündbar 
sind, erzielten im Durchschnitt nur 1 % im Jahre. Kurzfristige Gdder 
oft nur y 2 % oder gar o %. Die natürliche Folge dieser Zinspolitik 
war, daß die Rentner ihre Ersparnisse nicht als Depositen liegen lassen 
wollten, vielmehr in der Effekten-Anlage ihr Heil erblickten. Diese 
Strömung nach einem besseren Zins wurde von den Banken beachtet, 
und zunächst führten sie die Sparkapitalien den französischen Staats 
1 ) a. a. O. S. 44. 
2 ) a. a, O., Finance Universelle, April 1913, S. 12. Angeführt nach Arndt.
	        

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Die Nationalökonomie in Frankreich. Verlag von Ferdinand Enke, 1910.
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