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Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege

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Bibliographic data

fullscreen: Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege

Monograph

Identifikator:
885239911
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6094
Document type:
Monograph
Author:
Respondek, Erwin http://d-nb.info/gnd/119085046
Title:
Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 203 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Die Kreditinstitute
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege
  • Title page
  • Contents
  • I. Moratorien
  • II. Die Notenbank
  • III. Die Pariser Börse
  • IV. Die Kreditinstitute

Full text

124 
Erwin Respondek, 
liehe Krisis betrachten, die notwendig zwischen Banken und Kunden 
kreis irn Falle eines Krieges sich entwickeln mußte. Es kann nur als 
bedingt gelten, wenn auf Grund der Bilanzen angenommen wird, daß 
die Banken den Anstürmen ihrer Depositengläubiger mit ihren leicht 
realisierbaren Aktiven gewachsen sein müssen. Denn die restlose Be 
friedigung aller Abhebungen ist tatsächlich nicht durchführbar. Werden 
unter diesem Gesichtspunkte Aktiva und Verbindlichkeiten der drei 
größten Banken einander gegenübergestellt, so zeigen sie, daß die aus 
gesprochene Behauptung volle Geltung hat. Am 31. Mai 1914, also 
zwei Monate vor Ausbruch des Krieges, ergab sich das folgende Bild 
(in Mill. Frcs. 1 ): 
Liquiditätsbild der drei Depositengroßbanken 
am 31. M ai 1914. 
Depositen 
und 
Kreditoren 
Barguthaben 
und 
Wechselbestand 
Differenz 
Credit Lyonnais 
2471,00 
1590,00 
881,00 
Society G6n6rale 
1868,00 
962,00 
906,00 
Comptoir National 
1631,00 
1202,00 
429,00 
5970,00 
3754,00 
2216,00 
Würden nach diesen Zahlen alle Depositengläubiger und Kreditoren 
zur sofortigen Abhebung schreiten, so könnten diese drei Banken nur 
62,9 % ihrer Gläubiger befriedigen und dies auch nur nach und nach 
und so lange, als es ihnen offen steht, ihr Wechselportefeuille bei der 
Notenbank zu rediskontieren. 
Der Krieg erbrachte denn auch den Beweis des wenig haltbaren 
Zustandes der* Mehrzahl der französischen Kreditinstitute. Glück 
licherweise kam den Kreditbanken zu Beginn der Kriegskrisis 
ein günstiges Moment zugute. Die französische Volkswirtschaft be 
fand sich nicht in einem Zustande höchstangespannter Konjunktur, 
vielmehr war seit längerer Zeit ein Stillstand im Wirtschaftsleben und 
in den Betrieben, die mit den Kreditbanken eng verankert sind, ein 
getreten. Von neuen Belastungen während der Krisis blieben die Banken 
jedoch nicht verschont. Die stark weichenden Kurse mußten gestützt 
werden und führten ihnen neue große Posten Effekten zu ihren schon 
vorhandenen hohen Beständen zu. Die Banken waren mit flüssigen 
Mitteln an und für sich wenig gekräftigt, und als kurz vor Ausbruch 
des Krieges die Börse geschlossen und auf ihre Kassen von den Kunden 
Sturm gelaufen wurde, Diskontforderungen und Depotentziehungen in 
einem gewaltigen Umfange einsetzten, versuchten sie durch Rediskon 
tierung des Wechselportefeuilles bei der Notenbank diesen Forderungen 
zu genügen. In einer kurzen Spanne Zeit, in der die Banken den ersten 
*) Lachapelle, Georges, a. a. O. S. 190.
	        

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Frankreichs Bank- Und Finanzwirtschaft Im Kriege. Verlag von Gustav Fischer, 1917.
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