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Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege

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Bibliographic data

fullscreen: Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege

Monograph

Identifikator:
885239911
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6094
Document type:
Monograph
Author:
Respondek, Erwin http://d-nb.info/gnd/119085046
Title:
Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 203 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege
  • Title page
  • Contents
  • I. Moratorien
  • II. Die Notenbank
  • III. Die Pariser Börse
  • IV. Die Kreditinstitute

Full text

i5o 
Erwin Respondek, 
487,00 Mill. Frcs. aus, und schließlich veranschlagte man die Erforder 
nisse für die Marine mit 128,00 Mill. Frcs. Werden diese Sonderauslagen 
zum Budgetdefizit zugeschlagen, so erreicht die Spannung zwischen 
Budgetausgaben und Budgeteinnahmen eine Höhe von 1256,00 Mill. 
Frcs. Es bestand auch für die Zukunft keine Aussicht auf eine 
Entlastung des Budgets. Vielmehr hatte die Finanzverwaltung die 
Überzeugung gewonnen, daß die militärischen Forderungen anwachsen 
würden. Mit der Einführung der dreijährigen Dienstzeit und der damit 
verbundenen Erhöhung der Effektivbestände, den nach Ansicht und 
Wunsch des Kriegsministers rasch und intensiv durchzuführenden Re 
organisationen des Heeres und der Marine, müssen Mehraufwendungen 
in schnell steigender Richtung bedingt sein 1 ). Sie würden den Budget 
aufstellungen der nächsten Jahre genügend Hindernisse und Mühen 
bereiten. Es ergab sich daher, daß in der Frage des Budgetausgleichs 
für 1914 rechtzeitig Sorge dafür zu tragen ist, daß die Politik des Auf 
schiebens nicht mehr möglich ist. Nur in der Wahl der Mittel konnte 
man kein einheitliches Resultat erzielen. Ob Steuern oder eine An 
leihe die Mehrausgaben decken sollten, bildete den Angelpunkt der 
schärfsten politischen Kämpfe im letzten Halbjahr vor Ausbruch des 
Krieges, um den mehrere Ministerien herum- und abgeschwenkt wurden. 
Eine politische Gruppe, die Rechte und Mitte der Kammer, ver 
trat die Ansicht, daß nur eine neue Rentenanleihe die Situation zu 
retten vermöge. Diese Idee Wurde von R i b o t in überaus gewandter 
und auch rücksichtsloser Form verfochten. Immer wieder wurde darauf 
hingewiesen, daß auf dem Wege der Steuererhebung diese Summen 
nicht erlangt werden könnten, da das Defizit zu hoch wäre, und der 
Steuerertrag auch bei Einführung neuer Steuern enttäuschen würde. Jene 
Gruppe hatte allen Grund, gegen die Verwirklichung des Steuergedankens 
anzukämpfen. Denn das französische Steuersystem zieht die besitzenden 
Klassen nicht in dem scharfen Maße heran wie etwa England, sondern 
legt durch Monopole und Verbrauchssteuern den minder Bemittelten 
hohe Abgaben auf. Die indirekte Steuererhebung wurde seit langen 
Zeiten auf diese Weise zu Lasten des kleinen Rentners immer weiter 
ausgebaut, bis dieses System schließlich einmal von den Kleinen als lästig 
empfunden wurde und zu dem Rufe nach Besteuerung des reichen Mannes 
J ) Wie vorhergesehen wurde, zeigten die Verhandlungen und Vorlagen über die 
außerordentlichen Kredite für die nationale Verteidigung, die in der Kammer am 10. Juli 
1914 geführt wurden, eine Steigerung der militärischen Ausgaben. Sie erforderten einen 
Betrag von 754,00 Mill. Frcs. und waren wie folgt auf die einzelnen Posten verteilt (in 
Mill. Frcs.): 
Eisenbahn-Dienst . 28,2 
Artillerie 404,3 
Genie-Truppen 231,3 
Luftschiffahrt ........ 21,4 
Intendantur 48,0 
Sanitäts-Dienst 6,8 
Landvermessung 0,5 
Pulver und Salpeter 14,0
	        
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Die Zollgesetze Der Österreichisch-Ungarischen Monarchie Nach Dem Gegenwärtigen Stande Der Gesetzgebung Nebst Allen Auf Die Einhebung Und Verwaltung Der Zölle Bezug Habenden Vorschriften Und Erlässen. Beck, 1871.
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