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Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege

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Bibliographic data

fullscreen: Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege

Monograph

Identifikator:
885239911
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6094
Document type:
Monograph
Author:
Respondek, Erwin http://d-nb.info/gnd/119085046
Title:
Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 203 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege
  • Title page
  • Contents
  • I. Moratorien
  • II. Die Notenbank
  • III. Die Pariser Börse
  • IV. Die Kreditinstitute

Full text

Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft. 
155 
in dem diese noch freien Vorschußsummen verbucht werden. Eine 
Spezifikation dieses Postens, wonach zu erkennen wäre, welche Staaten 
und in welcher Höhe sie an diesem Diskontkredite beteiligt sind, ist 
nicht zu ermitteln. 
Sie beliefen sich in der Gesamtsumme am: 
n. März 1915 auf 71,40 Mill. Frcs. 
29. Juli 1915 auf 310,00 „ „ 
31. März 1916 auf 890,00 „ „ 
27. Juli 1916 auf 1179,00 „ „ 
28. August 1916 auf 1345,00 „ „ 
Das Schatzamt stützte sich also während der ganzen Kriegszeit in 
einem nicht geringfügigen Umfange auf die Zentralnotenbank. So 
weit es in den ersten Kriegsmonaten die Bank von Frankreich vollends 
für sich in Anspruch nahm und mit ihren Vorschüssen Krieg führte, 
kann ihm hieraus kein Vorwurf gemacht werden. Denn die Vorbe 
dingungen für die Auflage einer Kriegsanleihe waren in den ersten 
Kriegsmonaten nicht gegeben. Das Nationalvermögen der französi 
schen Republik ist unter die weitesten Kreise der Bevölkerung ver 
teilt. und große Kapitalien sind nur in wenigen Händen konzentriert. 
Diese Zersplitterung bildet zwar eine gewisse nationale Stärke des 
Landes, ist aber für die erfolgreiche Durchführung großer Anleihe- 
Transaktionen, die auf dem Subskriptionswege aufzubringen wären, 
durchaus hinderlich. Die großen, von wenigen Händen geleiteten Ver 
mögen sind vielfach im Auslande oder werden von dort aus verwal 
tet, und die Besitzer mittlerer Vermögen haben in den politischen Kri 
sen der letzten Jahre große Verluste — vor allem an ausländischen 
Werten — erlitten und halten sich seit längerer Zeit vom Anleihemarkt 
fern. Hierzu kommt, daß die regelmäßigen Eingänge von Zinsen, Kou- 
pons und Dividendenscheinen aus den ausländischen und zum großen 
Teil auch der inländischen Effekten ausbleiben, und dieser hohe Ausfall 
konnte leicht die Annahme hervorrufen, daß die Kapitalien wohl ver 
loren sein werden. Sie wurden ja von den Kriegführenden in Festungen, 
Munition, Kriegsgerätschaften aller Art, so vor allem in Rußland, Balkan, 
Belgien angelegt und sind nun entweder vernichtet oder in den Händen 
des Feindes. Der scharfe Rückgang der 3 % Rente, die hohen Kurs 
stürze der französischen Eisenbahn-Obligationen und Aktien sind auch 
nur geeignet, Furcht und Argwohn der Kapitalisten zu stärken. Schließ 
lich ist noch das laufende Einkommen infolge des gestörten Wirtschafts 
lebens geringer oder zum Teil gänzlich fortgefallen. Die Kreditbanken 
waren mit ausländischen Effekten überladen und zahlungsunfähig. 
Ein nicht zu unterschätzender Faktor für die Möglichkeit und den Er 
folg einer Anleihe-Auflegung liegt im Vertrauen des Volkes zum Staate. 
Aber das siegreiche Vordringen des Feindes im eigenen Lande war eher 
geeignet, der Bevölkerung den Glauben an den eigenen Sieg zu er 
schüttern oder gar vollends zu nehmen, als etwa Vertrauen zur Regie 
rung einzuflößen. Sollte es aber dennoch gelungen sein, den Patriotis 
mus des Volkes zu erwecken, damit er sich auch auf den finanziellen
	        

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Zur Wertzollfrage. A. Deichert’sche Verlagsbuchhandlung Nachf., 1911.
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