Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege

Monograph

Identifikator:
885239911
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6094
Document type:
Monograph
Author:
Respondek, Erwin http://d-nb.info/gnd/119085046
Title:
Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 203 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus
  • Title page
  • Contents

Full text

244 
i hicmit das Unrecht begründet worden wäre. Das Uebel babe 
sieb hauptsächlich dadurch gesteigert, dass die Anzahl der blos 
um Lohn zu arbeiten Genöthigten, verglichen mit derjenigen 
der Lohngeber, immer grösser geworden sei. Auf diese Weise 
. seien die Ersteren ganz und gar der Verfügung der Letzteren 
anheimgefallen und auf eine sehr dürftige Lebensweise be 
schränkt worden. Weiterhin wird das Eigenthum, weil cs. die 
Quelle der Ungleichheit und der Sklaverei sei, als eine Geissel 
der Gesellschaft und als ein wahres ölfentliches Verbrechen 
bezeichnet. Besonders charakteristisch ist aber folgender Satz: 
’’ „Die Revolution ist nicht beendigt, weil die Reichen alle Güter 
absorhiren und ausschliesslich herrschen, während die Armen 
als wahre Sklaven arbeiten, sich im Elend hiiischloppen und 
im Staate nichts sind.” An einer früheren Stelle waren die 
Armen in einer dreifachen Abhängigkeit als dem Zwang der 
Noth, der Erniedrigung durch die Unwissenheit und dem Be 
trug durch die Religion unterliegend gekennzeichnet worden. 
Man begreift, dass ein Mann von solchen Anschauungen ein 
furchtbarer Gegner gewesen sein würde, wenn seine Kraft nicht 
in der Richtung auf zu roh gestaltete Ziele ausgegriffen hätte, 
und wenn die Verstandesmässigkeit und Einsicht seiner Ideen 
nicht gewaltig hinter der Intensität seiner Gesinnung zurück 
geblieben wäre. Die Antriebe, von denen er geleitet wurde, 
sind ungefähr dieselben, welche wir auch heute noch in den 
verschiedensten Formen auftreten sehen. Der vorher wörtlich 
angeführte Satz könnte sehr wohl als Inschrift zum Eingang in 
die seitdem abgespielte Gcsellschaftsgeschichte dienen; denn in 
der That ist die Revolution noch nicht abgeschlossen worden, 
und auch ihr politischer Charakter hat mehr und mehr eine 
socialistische Grundlage gewonnen. Babeuf suchte aber das 
Unheil mit Rousseau in der Vergangenheit und in der ur- 
f sprünglichen Bildung des Eigenthums und wollte die Zustände 
im Sinne des Uranfänglichen gestalten. Diese rückläufige 
Eigenschaft seines Ideals contrastirt nun gewaltig mit dem 
Drang der Affecte, die nach vorwärts wiesen. Er, der sich, 
wie er in seinem letzten Brief an seine Familie schrieb, in die 
„ewige Nacht” und „in den Schlaf des Weisen” mit so festem 
Bewusstsein und befriedigtem Gewissen „einhüilto”, war von 
den im letzten Grunde aus dem Superstitionsdogma vom Sün 
denfall oder wenigstens aus der poetischen Täuschung eines
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Der Handelskrieg von England, Frankreich Und Italien Gegen Deutschland Und Österreich-Ungarn. Carl Heymanns Verlag, 1917.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.