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Die Entwickelung der Fabrikindustrie im lateinischen Amerika

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwickelung der Fabrikindustrie im lateinischen Amerika

Monograph

Identifikator:
885239911
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6094
Document type:
Monograph
Author:
Respondek, Erwin http://d-nb.info/gnd/119085046
Title:
Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 203 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Entwickelung der Fabrikindustrie im lateinischen Amerika
  • Title page
  • Contents
  • I. Geographische Verhältnisse
  • II. Geschichtliche Verhältnisse
  • III. Ethnologische Verhältnisse
  • IV. Wirtschaftliche Entwicklung
  • V. Finanzwirtschaft
  • VI. Industrie
  • Schluß
  • Anlage. Darstellung einzelner Länder
  • Inhaltsverzeichnis: Darstellung einzelner Länder

Full text

Allgemeines. 
lateinisch-amerikanischen Ländern noch niemals gelungen ist 
und auch in absehbarer Zeit nicht gelingen wird, da das Kapital 
zunächst noch durch Ausländer gebildet wird und deshalb 
bei einer Beteiligung an auswärtigen Unternehmungen nicht 
als nationales Kapital auf Rechnung des betr. amerikanischen 
Staates geschrieben werden hann. Gerade dieser Umstand 
erklärt die bisherige Bedeutungslosigkeit und das langsame 
Anwachsen der lateinisch-amerikanischen Industrie. Die große 
Ausfuhr beschränkt sich auf die reichen Landeserzeugnisse, 
wird aber meist von wenigen europäischen Ausfuhrhäusern 
besorgt, die im ganzen Lande die ausfuhrfähigen Erzeugnisse 
zu möglichst billigen Preisen aufkaufen und zu Weltmarkt- 
preisen absetzen. Der Gewinn aus diesen Geschäften, der 
in nationalen Händen die Mittel für die Gründung nationaler 
Industrien liefern könnte, geht in ausländische Taschen, und 
deshalb ist auch die aktive Handelsbilanz dieser Länder nicht 
von derselben. Bedeutung, wie sie es sein müßte, wenn -die 
Ausfuhr von einheimischen Häusern besorgt würde. Das 
jährliche starke Wachsen der Ausfuhr hat seinen Grund in 
der. bedeutenden Zunahme der bebauten Flächen und der 
Tierzucht infolge der Einwanderung, wodurch eben die Menge 
der ausfuhrfähigen Stoffe vermehrt wird. Die Zunahme der 
Kaufkraft der Bevölkerung besteht also weniger in einem 
Steigen des Wohlstandes des Einzelnen, als in der Teilnahme 
einer größeren Anzahl von Menschen an der Produktion, die 
unter günstigen Verhältnissen die Produzenten kaufkräftig für 
Industrieerzeugnisse macht. Daß dies aber nicht immer der 
Fall ist, sondern. daß in verkehrsarmen Gegenden der kleine 
Farmer seine Erzeugnisse ohne Gewinn an den Großhändler 
ablassen muß, nur um überhaupt verkaufen zu können, wird 
eine spätere. Darstellung zeigen. Man darf sich also durch 
die sehr. zugunsten der amerikanischen Länder sprechenden 
Zahlen der Handelsbilanzen nicht täuschen lassen, sondern 
muß, sofern man einen Einblick in den volkswirtschaftlichen 
Nutzen der ganzen Entwickelung gewinnen will, möglichst 
genau zu unterscheiden suchen zwischen dem, was in die 
Taschen der Ausländer geht, und dem, was wirklich dem 
Lande zugute kommt. Die Staatskassen haben naturgemäß 
von dem starken Anwachsen des Handels, an dem sie durch 
die Zölle — Ein- und Ausfuhrzölle — teilnehmen, den größ- 
ten Vorteil, weniger der einzelne Staatsbürger. 
Auf einen Umstand muß hier noch besonders aufmerk- 
sam gemacht werden, wenn der Wert der Handelsbewegung 
richtig verstanden werden soll. Sehr häufig ist in der Sta- 
1908
	        

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Dem Reichsverband Der Deutschen Volkswirte (R. D. V.) Zur Feier Seines 25jährigen Bestehens Zu Berlin Im Februar 1927 Gewidmet von Der Friedrich List-Gesellschaft. Mänicke & Jahn, 1927.
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