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Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege

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Bibliographic data

fullscreen: Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege

Monograph

Identifikator:
885239911
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6094
Document type:
Monograph
Author:
Respondek, Erwin http://d-nb.info/gnd/119085046
Title:
Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 203 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege
  • Title page
  • Contents
  • I. Moratorien
  • II. Die Notenbank
  • III. Die Pariser Börse
  • IV. Die Kreditinstitute

Full text

l82 
Erwin Respondek, 
Von den National-Verteidigungs-Wechseln wurden 2228 Mill. Frcs. 
zum Umtausche gebracht. Dies sind auf die Summe der im Verkehr 
befindlichen Schatzwechsel berechnet, die am Vorabend der Anleihe 
gegen 8900 Mill. Frcs. war, 25 %. Im Vergleich mit den zur Zeich 
nung eingereichten 10 jährigen Obligationen, deren Gesamtabsatz am 
gleichen Tage (Vorabend der Anleiheemission) die Ziffer von 3824 Mill. 
Frcs. erreichte und die zur Konversion in Höhe von 3192 Mill. Frcs., 
gleich 85 % des Gesamtabsatzes begeben wurden, kann der Schluß 
gezogen werden, daß das Resultat den Finanzminister nicht erfreuen 
dürfte. Zum Ziel gehörte mit die Konsolidierung der schwebenden, kurz 
fristigen Schuld. Daher wäre das umgekehrte Konvertierungs-Verhältnis 
der beiden Schatzscheintypen dem Finanzminister sicherlich angenehmer 
gewesen. Diese Zahlen sprechen die deutliche Mahnung, daß das kapital 
kräftige Publikum, die Handel- und Gewerbetreibenden keineswegs 
ihre in kurzfristigen Schatzanweisungen angelegten Gelder in einer ewigen 
Rente festzulegen geneigt sind, da sie dadurch jede Dispositionsfähig 
keit für nahe und fernere Zukunft verlieren würden. Hingegen mußte das 
Umtauschrecht der langfristigen Schatzschein-Obligationen in die neue 
Anleihe hinein zu jenem hohen Erfolge führen, da diese Transaktion große 
Zinsvorteile in sich schloß. Bemerkenswert ist schließlich noch die ver 
hältnismäßig niedrige Summe der zur Konversion eingereichten 3 % 
Rente. Schon aus der Zinsdifferenz — 3 % Rente — 5 % Rente — 
von 2 % ist die offenbare Vorzugsbehandlung ersichtlich, die den Staat 
bei einem Betrag von 1430 Mill. Frcs. einen Mehraufwand an Jahres 
zinsen von 28,6 Mill. Frcs. kostet. 
Für das Schatzamt ergaben sich außer den erwähnten Vorteilen 
bei dieser Anleihe-Konvertierungs-Transaktion noch erhebliche Zins 
ersparnisse. Der Zinsendienst für die 5 % Anleihe erfordert nach R i b 0 t 
756,5 Mill. Frcs. Dafür werden im Jahre erspart an Zinsen auf: 
3 % Rente 65,00 Mill. Frcs. (Zins -f- Amortisation) 
3Vz% Rente 2,30 „ „ 
National-Verteidigungs-Wechsel 113,50 „ „ 
„ „ Obligationen .... 166,40 „ „ 
Insgesamt 347,20 Mill. Frcs. 
Wird diese Summe von der Zinsenlast für die 5 % Rente abgezogen, 
so entfällt auf die Anleihe ein Zinsendienst von rund 409 Mill. Frcs. 
Die erste französische Kriegsanleihe hat nicht den Erfolg errungen, 
der allgemein erhofft wurde und auch der finanziellen Leistungsfähigkeit 
Frankreichs entsprochen hätte. Sie wurde wohl zur wahren Volksanleihe, 
wenn man erwägt, daß die Zahl der Zeichner 3 133 489 beträgt 1 ), ver- 
9. Dezember 1915 626,00 Mill. Frcs. 
13. Januar 1916 rr38,oo „ „ 
d. h. eine Zunahme von . . . 512,00 Mill. Frcs. = 35% 
der Einzahlungen auf die Anleihe in Höhe von 1468,00 Mill. Frcs. 
x ) Hierzu zum Vergleich die Ziffern der Anleihezeichner bei den vier deutschen 
Kriegsanleihen:
	        

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Der Zukunftsstaat Und Die Lösung Der Socialen Frage. Meyer, 1884.
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