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Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege

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Bibliographic data

fullscreen: Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege

Monograph

Identifikator:
885239911
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6094
Document type:
Monograph
Author:
Respondek, Erwin http://d-nb.info/gnd/119085046
Title:
Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 203 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege
  • Title page
  • Contents
  • I. Moratorien
  • II. Die Notenbank
  • III. Die Pariser Börse
  • IV. Die Kreditinstitute

Full text

i88 
Erwin Respondek, 
wegen Nichtverkaufs seitens der Regierung stockte, betrug von Mitte 
März bis Mitte Mai nur 133 Mül. Frcs. Die sechsjährigen Obligationen 
nahmen ab. Im ganzen wurden von beiden Sorten 765 Mül. Frcs. ab 
gesetzt. Der Schatzwechselumlauf in England und den Ver. Staaten 
nahm um 85 Mül. Frcs. ab. Er beträgt jetzt 1079 Mül. Frcs. Dafür 
haben die kleinen, beschützten Nationen an das Solidaritätsgefühl der 
Franzosen wieder stark appelliert, und sie mußten erhört werden. Gegen 
158 Mül. Frcs. wurden verteilt. Davon empfingen Belgien 153 Mül. 
Frcs., Serbien 5 Mül. Frcs. und Montenegro 600 000 Frcs. in der Zeit 
vom 1. Januar 1916 bis zum Berichtstage. Bemerkenswert ist schließ 
lich noch die Angabe, daß für die gleiche Periode aus der französisch 
englischen Dollaranleihe auf den auf Frankreich entfallenden Teil von 
1243 Mül. Frcs. 843 Mül. Frcs. eingingen. Uber das vom Finanzminister 
vorgelegte, reichlich umfangreiche und außerordentlich verwickelte 
Steuerprogramm kann hier nicht geschrieben werden. 
Die finanzielle Lage der französischen Republik ist am Ende des 
zweiten Kriegsjahres die gleiche wie an dem des ersten. Damals sah man 
ein, daß mit den bisherigen Kreditoperationen die bevorstehenden 
Lasten nicht ertragen werden könnten. Durch das Mittel der Anleihe 
glaubte das Schatzamt den Kapitalzufluß zu erhöhen und sicherzu 
stellen. Wieweit dies erreicht wurde, haben die Ergebnisse gezeigt. 
Nunmehr steht die Finanzverwaltung vor einer Situation, deren Ähnlich 
keit mit Anfang August 1915 unverkennbar ist, nur daß die neuen Ziffern 
sich weit von den alten Ziffern entfernt haben. Gegen 16,5 Milliarden 
Frcs. machen die Kriegskosten für das erste Semester 1916 aus. Gegen 
18 bis 20 Milliarden Frcs. dürften die unentwegt hochgehenden Kriegs- 
kosten bis zum Ende des Jahres 19x6 erreichen. Im Absatz der Schatz 
schein-Typen sind unüberwindbare Stockungen eingetreten. Er erreicht 
keine 1000 Mül. Frcs. im Monat. Trotz eifrigen Bemühens der Banken 
und des Schatzamtes vermögen im Auslande — hier namentlich in 
England und Amerika — nicht die Summen flüssig gemacht zu werden, 
die im Vergleich zu den gewaltigen Waren- und Munitionsbezügen einen 
Ausgleich schaffen könnten. Oder der große Verbündete und der ge 
schäftstüchtige Freund gewähren gern und reichlich Kredit gegen Gold. 
Noch am 6. April wies die Wochenbilanz der Notenbank einen Gold 
bestand von 4986 Mül. Frcs. auf und am 24. August, also nach 5 Monaten 
nur noch 4335 MUL Frcs. in der eigenen Kasse, dagegen im Auslande 
473 Mül. Frcs. Dieses Gold floß nach London und New York. In der 
gleichen Zeit, in der die Bank die Auslandskredite mit ihrem Golde möglich 
machte und unterstützte, erweist sie nach dem Stande der Dinge im 
Innern die alten Dienste. In der gleichen Zeit stiegen die Vorschüsse 
an den Staat: 6 April 7100,00 Mill. Frcs. 
24. August 8600,00 „ „ 
d. h. um 1500,00 Mill. Frcs. 
Die Entfernung bis zum äußersten Punkt ist nicht mehr weit, und 
es ist sehr unwahrscheinlich, daß es der Bank von Frankreich
	        

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Frankreichs Bank- Und Finanzwirtschaft Im Kriege. Verlag von Gustav Fischer, 1917.
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