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Neuere Zeit (Abt. 2)

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Bibliographic data

fullscreen: Neuere Zeit (Abt. 2)

Monograph

Identifikator:
885239911
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6094
Document type:
Monograph
Author:
Respondek, Erwin http://d-nb.info/gnd/119085046
Title:
Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 203 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Die Notenbank
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neuere Zeit (Abt. 2)
  • Title page
  • Contents
  • Neunzehntes Buch
  • Zwanzigstes Buch

Full text

30 
Neunzehntes Buch. Zweites Kapitel. 
Zeit einen steigend aristokratischen Charakter aufdrückte und, 
bei dem bestehenden Zusammenhange zwischen Hofkultur und 
Adelskultur, zum Wachstum des französischen Einflusses ständig 
beitragen mußte: an Stelle der alten deutsch-bürgerlichen trat 
eine französisch-deutsch-adlige Bildung. 
Aber damit nicht genug. Der Wechsel bedeutete zugleich 
eine Umformung des Begriffes und Umfanges der deutschen 
Bildung von heute noch fortwirkender Dauer. Die ältere 
deutsch-bürgerliche Bildung hatte keinen ausschließlichen Berufs— 
charakter getragen; selbst auf humanistischem Boden hatten 
neben den Berufsgelehrten deutsche Bürger, ein Peutinger, ein 
Pirckheimer, geglänzt und geschaffen. Der Charakter der Bildung 
war ähnlich gewesen wie etwa der der heutigen englischen 
Kultur: im ganzen gleichmäßig von Berufs wie von nicht Be— 
rufs wegen hatte man sich am Genusse wie an der Erzeugung 
geistiger Güter beteiligt. 
Aber nun war dies alte Bürgertum im Laufe des 
— 
hunderts vielfach fast zugrunde gegangen; und dennoch galt 
es, den Stand der Bildung zu erhalten und wo möglich zu 
mehren. Es war eine Aufgabe, die jetzt viel ausschließlicher 
den gelehrten Berufen zufiel und, indem diese dem Adel an— 
geschlossen wurden, fast durchaus aristokratischen Charakter er— 
hielt. Das bedeutete nun sehr bald eine Ausschließlichkeit der 
Bildung, wie sie weder Niederländer noch Franzosen noch gar 
Engländer jemals gekannt haben: nur der höher Stehende, 
wo möglich mit einem Berufe ausgestattete gelehrt Erzogene er— 
schien als gebildet; an einen verhältnismäßig geringen Ve— 
ttandteil der Nation von engen Lebensinteressen ging ein immer 
enger umschriebenes Bildungsideal über. Es ist einer der 
Gründe dafür, daß man in der ersten Hälfte des 18. Jahr— 
hunderts die Literatur als schöne Wissenschaften bezeichnen 
konnte, daß ein Literatenstand voraussetzungsloser Herkunft bei 
uns erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts hat an— 
fangen können zu gedeihen, daß sich die Presse nur mühsam
	        

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10 Jahre Wiederaufbau. Wirtschaftszeitungs-Verlags-Ges. M.B.H., 1928.
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