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Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege

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Bibliographic data

fullscreen: Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege

Monograph

Identifikator:
885239911
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6094
Document type:
Monograph
Author:
Respondek, Erwin http://d-nb.info/gnd/119085046
Title:
Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 203 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Die Notenbank
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege
  • Title page
  • Contents
  • I. Moratorien
  • II. Die Notenbank
  • III. Die Pariser Börse
  • IV. Die Kreditinstitute

Full text

82 
Erwin Respondek, 
heftigsten werden die Kämpfe, sobald der Zeitpunkt anrückt, an dem 
das Privileg der Bank von Frankreich, nämlich das Recht der alleinigen 
Notenemission, zur Erneuerung gelangt. Es ist hier nicht der Raum, 
diese sehr bemerkenswerten Vorgänge nach ihren offenen und heim 
lichen Tendenzen und ihren Resultaten geschichtlich darzustellen, und 
daher möge nur das Prinzip herausgeschält werden, das jenen Be 
wegungen zugrunde liegt. Ist die Frage der Verlängerung des Noten 
privilegs akut, dann kommt es lediglich für die eine Partei, zu der die 
Landwirtschaft, die Industrie oder der Handel, das Gewerbe und stets 
der Staat zählen können, darauf an, von der Bank z. B. in der 
Kreditgewährung größere Zugeständnisse zu erlangen, erhöhte, billige 
Vorschüsse zu erhalten u. a. m., also im Kern das Privileg zu einem 
Handelsobjekt zu stempeln. Ähnlicher Natur waren die Ziele bei 
der Privilegs-Debatte im Jahre 1897. Heute werden die Ziele natürlich 
äußerlich andere sein und im wesentlichen von den Ereignissen des 
Krieges bestimmt werden. Es erscheint aber als höchst unfruchtbare 
Arbeit, schon jetzt über das Problem der Privilegs-Erneuerung zu dis 
kutieren, obwohl die Entwicklung des Wirtschaftslebens in ihren neuen 
Bahnen, obwohl noch alles im Flusse ist und das gegenwärtige Privileg 
dazu erst am 31. Dezember 1920 abläuft. Die Notenbank steht immer 
noch mit allen Kräften im Kreise der ihr gestellten, tatsächlich nicht 
leicht zu meisternden Aufgaben, sie verkörpert immer noch den Kredit 
des Staates, ohne den die nationale Verteidigung schwerlich diesen 
Gang genommen haben könnte und die gesamte heimische Wirtschafts 
führung in die größten Schwierigkeiten versetzt sein würde. Von ihr 
daher jetzt zu fordern, einen innerpolitischen Kampf zu führen, ist mehr 
als kurzsichtig, ist verantwortungslose Gesinnung. Es ist von hier aus 
nicht klar zu erkennen, Welche politischen Strömungen diesmal an der 
Arbeit sind. Nur so viel steht fest, daß auch jetzt wieder geheime po 
litische Kräfte wirken, deren Ziele ja noch nicht bekannt sind oder doch 
nur mit Vorsicht vermutet werden dürfen. Es besteht vielleicht in einigen 
Kreisen die Annahme, daß die Notenbank durch ihre neuen, unzweifelhaft 
hohen Verdienste um die Staats- und Volkswirtschaft zu einer hohen 
Macht werden könnte: „die Bank wird zu mächtig, ihr Verdienst um das 
Land könnte den Einfluß politischer Streber ausschalten“, deshalb, 
so argumentiert die „Frankfurter Zeitung“ 1 ) weiter: „die Bank muß 
fühlen, daß das Parlament Herr der Lage ist, die Bank muß vor allen 
Dingen bluten, sie soll für einen Teil der Kriegskosten aufkommen“. 
Diese Annahmen brauchen nicht zu stimmen, jedenfalls hat die „Frank 
furter Zeitung“ aber recht, wenn sie bemerkt, daß bei derartigen Zielen, 
„mit solchen Leuten“ jede sachliche Diskussion ein Ding der Unmöglich 
keit ist. Bei einer Realisierung dieses vermuteten Zieles würde eben 
die Bank von Frankreich aufhören Notenbank zu sein. 
Das unterirdische Treiben gegen das französische Noteninstitut 
muß aber sehr konsequent und kräftig vor sich gegangen sein, da der 
h a. a. O. 13. Juli igi6, No. 192.
	        

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Frankreichs Bank- Und Finanzwirtschaft Im Kriege. Verlag von Gustav Fischer, 1917.
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