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Die Heimarbeit im Kriege

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Bibliographic data

fullscreen: Die Heimarbeit im Kriege

Monograph

Identifikator:
885356659
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-5912
Document type:
Monograph
Author:
Gaebel, Käthe http://d-nb.info/gnd/1023047020
Schulz, Max von http://d-nb.info/gnd/1033198951
Title:
Die Heimarbeit im Kriege
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Franz Vahlen
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (210 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und ihrer Folgen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Heimarbeit im Kriege
  • Title page
  • Contents
  • I. Gewerbeordnung und Heimarbeit
  • II. Das Hausarbeitgesetz
  • III. Die Versicherung
  • IV. Heimarbeit im Militärsattlergewerbe und Militärschneidergewerbe
  • V. Gewerkschaften und Genossenschaften
  • VI. Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und ihrer Folgen
  • VII. Heimarbeit und Landwirtschaft
  • VIII. Die Unterbringung Kriegsbeschädigter in der Heimarbeit
  • IX. Der Heimarbeiterschutz im Ausland
  • X. Ausblick

Full text

116 
Die Zusammenarbeit von Arbeitsnachweis und Heimarbeits 
ausgabe muß sich ganz nach den gegebenen Verhältnissen richten. An 
manchen Orten ist dem Arbeitsnachweis als eigene Abteilung die 
Ausgabe von Heimarbeit angegliedert, so in Berlin und Schöneberg, 
wo allerdings eine Reche anderer Stellen daneben bestehen, in 
Darmstadt, in Frankfurt a. M. (für die Ausbesserungen). In Han 
nover ist die Nähstube auch räumlich mit dem städtischen Kriegsfür 
sorgeamt verbunden und bildet ein festes Glied in der Kette der 
städtischen Kriegsfürsorge. Es ist aber ebensowohl denkbar, daß pri 
vate, unabhängige Organisationen die Ausgabe besorgen und nur 
die Zuweisung resp. Wiederentziehung der Arbeiterinnen durch den 
Arbeitsnachweis geschieht; oft wird sich aus den örtlichen Verhält 
nissen eine Verbindung beider Systeme ergeben. 
Es bleibt noch die Frage zu behandeln, ob es zweckmäßiger ist, 
wenigen Frauen volle, zur Deckung ihres Lebensunterhalts genü 
gende Arbeit zu geben, oder viele Frauen mit Arbeitsmengen zu 
bedenken, die nur einen Nebenerwerb bieten. Das Nachlassen der 
großen Aufträge hat zumeist von selbst dazu geführt, die Arbeit zu 
strecken und unter möglichst viele zu verteilen, und da das Bedürf 
nis nach Heimarbeit stets das Angebot weit übersteigen wird, auch 
der Anreiz, sich anderwärts lohnendere Arbeit zu suchen, nicht unter 
drückt werden darf, hat dieser Grundsatz auch für später volle Be 
rechtigung. Doch wird man die ans die einzelnen Arbeiterinnen 
entfallenden Mengen stets so hoch halten müssen, daß der Lohn noch 
wesentlich für den Lebensunterhalt ins Gewicht fällt und die Ver 
teilung nicht unwirtschaftlich wird. Ob man rein schematisch Höchst 
sätze festlegt oder die individuelle Bedürftigkeit berücksichtigt, wird 
davon abhängen, ob man das letztere kann; größere Ausgabestellen 
werden in der Regel zu gleichmäßigen Sätzen greifen, ein System, 
das den Vorzug größerer Bequemlichkeit hat, mancherlei Unzuträg 
lichkeiten vorbeugt, wenn es auch Härten in sich schließt. Das 
Hannoversche System, die Arbeitsvermittlung ganz in den Dienst 
der Kriegsfürsorge zu stellen, ermöglicht es, den Verdienst der Höhe 
der sonstigen Einnahmen und Bedürfnisse anzupassen, ist aber nur 
denkbar, solange Kriegsfürsorgeorganisationen bestehen, die nicht 
Armenpflege sind.
	        

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Die Social-Demokratie. Steinkopf, 1875.
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