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Die Heimarbeit im Kriege

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Bibliographic data

fullscreen: Die Heimarbeit im Kriege

Monograph

Identifikator:
885356659
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-5912
Document type:
Monograph
Author:
Gaebel, Käthe http://d-nb.info/gnd/1023047020
Schulz, Max von http://d-nb.info/gnd/1033198951
Title:
Die Heimarbeit im Kriege
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Franz Vahlen
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (210 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und ihrer Folgen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Heimarbeit im Kriege
  • Title page
  • Contents
  • I. Gewerbeordnung und Heimarbeit
  • II. Das Hausarbeitgesetz
  • III. Die Versicherung
  • IV. Heimarbeit im Militärsattlergewerbe und Militärschneidergewerbe
  • V. Gewerkschaften und Genossenschaften
  • VI. Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und ihrer Folgen
  • VII. Heimarbeit und Landwirtschaft
  • VIII. Die Unterbringung Kriegsbeschädigter in der Heimarbeit
  • IX. Der Heimarbeiterschutz im Ausland
  • X. Ausblick

Full text

122 
schmaler, laufender Meterware lohnt. Für gewisse,-in geringen 
Mengen hergestellte Ware wird daher die Handspitze ihrer größeren 
Billigkeit und Beweglichkeit halber ihren Markt behalten; irr Betracht 
kommen besonders bessere Qualitäten und eigenartige Muster, 
auch reiue Liebhaberware. Die Herstellung schmäler Meterware 
in ihren geringeren Qualitäten ist in scharfem Rückgang begriffen 
rnrd wird fast nur noch von älteren Frauen betrieben; die Löhne 
sind durch die Maschinenkonkurrenz tief unter den Lebensmindest- 
bedarf herabgedrückt. Während des dritten Kriegswinllrs, also zu 
einer Zeit enorm gesteigerter Lebensmittelpreise, wurden der Ver 
fasserin im Erzgebirge Löhne von 50 Pf. pro Tag als Durchschnitts- 
mtgelt für diese Qualitäten angegeben. Unter diesen Umständen 
geht ihre Herstellung ntit der Hand naturgemäß dem Aussterben 
entgegen. 
Die von der Konfektion verwendeten Klöppelspitzen sind fast 
durchweg Barmer Torchons; auch für die Verzierung von Decken, 
Gardinen usw. werden in größtem Umfange mechanische, nur in 
höheren und höchsten Preislagen echte Spitzen verwendet. Un 
zweifelhaft werden unendlich viele Spitzen als e ch t verkauft, die nie 
ein Klöppelkissen gesehen haben; für den Laien ist es eben völlig 
unmöglich, den Unterschied zu machen. Die Inserate in den Fach 
blättern, in denen „echte" und „täuschend imitierte" Klöppelspitzen 
gleicherweise angeboten werden, reden eine deutliche Sprache. 
Auch die Herstellung von Filetnetzen wivd maschinell mit gro 
ßer Vollkommenheit betrieben, und sogar die Handnähspitze, die 
lange scheinbar unnachahmbar war, wird neuestens so vollkommen 
von Maschinen hergestellt, daß man nur mit der Lupe echte und 
unechte Ware von einander unterscheiden kann. 
Allerdings ist hier die nraschinelle Herstellung noch verhält 
nismäßig teuer, wie überhaupt die Herstellung der inechanischen 
Spitze dadurch erschivert ist, daß die Webstühle teuer sind, hoch amor 
tisiert werden müssen und bei den enormen Konjunkturschwankun 
gen nach Aussage der Spitzenfabrikanten nicht immer voll benutzt 
werden. In Zeiten der Hochkonjunktur wird ebenso wie in der 
Textilindustrie die .Heimarbeit stärker in Ansprrrch genommen. Das
	        

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Die Heimarbeit Im Kriege. Verlag von Franz Vahlen, 1917.
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