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Die Heimarbeit im Kriege

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Bibliographic data

fullscreen: Die Heimarbeit im Kriege

Monograph

Identifikator:
885356659
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-5912
Document type:
Monograph
Author:
Gaebel, Käthe http://d-nb.info/gnd/1023047020
Schulz, Max von http://d-nb.info/gnd/1033198951
Title:
Die Heimarbeit im Kriege
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Franz Vahlen
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (210 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und ihrer Folgen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Heimarbeit im Kriege
  • Title page
  • Contents
  • I. Gewerbeordnung und Heimarbeit
  • II. Das Hausarbeitgesetz
  • III. Die Versicherung
  • IV. Heimarbeit im Militärsattlergewerbe und Militärschneidergewerbe
  • V. Gewerkschaften und Genossenschaften
  • VI. Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und ihrer Folgen
  • VII. Heimarbeit und Landwirtschaft
  • VIII. Die Unterbringung Kriegsbeschädigter in der Heimarbeit
  • IX. Der Heimarbeiterschutz im Ausland
  • X. Ausblick

Full text

126 
Die Hausweberei ist seit langem als untergehendes 
Gewerbe anerkannt; sie hat ihrem Umfang nach stark abgenom 
men, hält sich aber trotzdem noch in manchen Gebieten mit einer 
merkwürdigen Zähigkeit. Ihr völliges Aussterben, das schon seit 
Jahrzehnten prophezeit wird, ist immer noch nicht eingetreten, und 
nenerlich werden sogar Versuche gemacht, sie künstlich wieder zu be 
leben. 
Diese Versuche gehen von drei Seiten aus: 
1. Man will den Hausfleiß, die Erzeugung für den eigenen 
Bedarf anregen, um die Zeiten winterlicher Beschäftigungslosigkeit 
auszufüllen, wobei man jedoch zugibt, daß es nicht allein ans 
eine bargeldsparende, sondern auch ans eine b a r a e l d b r i n g e n - 
d e Tätigkeit abgesehen ist. Es soll namentlich die Herstellung der 
ber Stoffe für iw Arbeitskleidung der ländlichen Bevölkerung ge 
fördert werden. Auf diesem Gebiet ist besonders der Verein zur 
Förderung volkstümlicher Heimarbeit in Ostpreußen tätig; auch in 
der Rheinprovinz und dem Eichsfeld werden die alten Handweb 
stühle wieder vorgeholt. Solange es sich wirklich nur um die Ver 
wendung völlig nutzloser Stunden iimb Arbeit für den eigenen Be 
darf handelt, läßt sich natürlich nichts dagegen einwenden; allerdings 
darf nie vergessen werden, daß mit dem gleichen Recht etwa das 
Herstellen von Seife und das Ziehen von Lichtern propagiert werden 
kann. Die Versuche, die Handweberei als Gewerbe durch Schaffung 
von Absatzorganisationen neu zu beleben, kämpfen durchweg mit 
den allergrößten Absatzschwierigkeiten für ihre verhältnismäßig 
teueren Erzeugnisse. 
2. Es soll die Herstellung künstlerischer Qualitäten gefördert 
werden. Namentlich wird dabei auf alte Volkskunst zurückgegriffen, 
die in Litauen, Weizacker, Nordschleswig, Baden und anderen 
Orten hervorragend Schönes geleistet hat. Man bemüht sich, schöne 
Muster- und Farbenzusammenstellungen zu schaffen, gute Rohstoffe 
und licht- und waschechte Farben zu liefern, mitunter zurückgreifend 
auf Pflanzenfarbstoffe, die nach altem Verfahren hergestellt sind. 
So sehr anerkannt weiden muß, was hier inbezug aus die Hebung 
der künstlerffchen Qualität geleistet ist, so wenig darf vergessen
	        

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Secretarial Practice. W. Heffer & Sons Ltd, 1930.
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