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Die Heimarbeit im Kriege

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Bibliographic data

fullscreen: Die Heimarbeit im Kriege

Monograph

Identifikator:
885356659
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-5912
Document type:
Monograph
Author:
Gaebel, Käthe http://d-nb.info/gnd/1023047020
Schulz, Max von http://d-nb.info/gnd/1033198951
Title:
Die Heimarbeit im Kriege
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Franz Vahlen
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (210 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und ihrer Folgen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Heimarbeit im Kriege
  • Title page
  • Contents
  • I. Gewerbeordnung und Heimarbeit
  • II. Das Hausarbeitgesetz
  • III. Die Versicherung
  • IV. Heimarbeit im Militärsattlergewerbe und Militärschneidergewerbe
  • V. Gewerkschaften und Genossenschaften
  • VI. Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und ihrer Folgen
  • VII. Heimarbeit und Landwirtschaft
  • VIII. Die Unterbringung Kriegsbeschädigter in der Heimarbeit
  • IX. Der Heimarbeiterschutz im Ausland
  • X. Ausblick

Full text

132 
in der Hausweberei nur ausnahmsweise zwei Webstühle von einem 
Weber bedient werden, kann bei den neueren Webstühlen mit auto 
matischem Spulenwechsel ein Weber vier, sechs, ja bis zu zwölf Stüh 
len bedienen. In Amerika laufen bereits etwa 200 000 Webstühle, 
bei denen in der Baumwollbuntweberei ein Weber etwa zwölf, in 
der Baumwollrohweberei etwa 28 Stühle bedient. In der Ent 
wicklung zu diesem System liegt die Zukunft, nicht in dem Zurück 
zum Kleinbetrieb, und sei er auch mit mechanischer Kraft ausge 
stattet. Da in dieser Frage der Unternehmer das letzte Wort zu 
sprechen hat und sein Bestreben, die rentabelste Betriebssorm zu 
finden, sich mit dem Interesse der Arbeiterschaft deckt, insofern 
nur technisch hochstehende Betriebe imstande sind, mit anständigen 
Löhnen auf dem Weltmarkt zu konkurrieren, sei hier ein Gutachten 
über die Handweberei in Tscherbeney, Straußeney und Bukowine 
zum Abdmck gebracht, das einer der führenden schlesischen Textil 
industriellen, Herr Ehr. Dierig in Langenbielau, freundlichst fiir 
diesen Zweck zur Verfügung gestellt hat. 
Die tatsächlichen Verhältnisse, unter denen die Hand- 
weber in den Orten Tscherbeney, Straußenei) und Bukowine leben, können 
als bekannt vorausgesetzt werden. (Gebundenheit tfn die Scholle durch 
Grundbesitz, beschränkte ErwelbSmöglichkeiten, Betrag des tatsächlichen Ar 
beitsverdienstes, Art der Lebenshaltung.) 
In der vorliegenden Denkschrift wird untersucht, auf welchem Wege 
es möglich sein würde, den Bewohnern der drei Gemeinden einen höheren 
Arbeitsverdienst als bisher zuzuführen, und zwar auch dann, wenn die 
Erwerbsmöglichkeit für die Handweber in der Handweberei auch weiter 
hin zurückgehen sollte. 
Zur Abhilfe sind folgende Wege in Erwägung gezogen worden: 
1. Elektrischer Antrieb der H a u sw e b st uh l e. Un 
durchführbar: Nur durch die gleichzeitige Bedienung von mindestens zwei 
elektrisch angetriebenen Webstühlen durch einen Weber würde dessen Ver 
dienst nennenswert gesteigert werden können, die Aufstellung von zwei 
Webstühlen in den kleinen Wohnränmen ist aber unmöglich, die Kosten 
eines Anbaues zu diesem Zweck an jedem einzelnen Hause würden außer 
jedem Verhältnis zum Nutzeffekt stehen. Das gleiche gilt von den Kosten, 
die durch die lausenden Reparaturen an den überall zerstreut aufgestellten 
Motoren, elektrischen Einrichtungen und Webstühlen sowie durch die Be 
aufsichtigung, das Aufbäumen und Einrichten neuer Ketten usw. ent- 
stehen würden. Die Wartung der elektrischen Apparate durch die vielfach
	        

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Urzeit Und Mittelalter. Heyfelder, 1904.
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