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Die Heimarbeit im Kriege

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Bibliographic data

fullscreen: Die Heimarbeit im Kriege

Monograph

Identifikator:
885356659
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-5912
Document type:
Monograph
Author:
Gaebel, Käthe http://d-nb.info/gnd/1023047020
Schulz, Max von http://d-nb.info/gnd/1033198951
Title:
Die Heimarbeit im Kriege
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Franz Vahlen
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (210 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VII. Heimarbeit und Landwirtschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Heimarbeit im Kriege
  • Title page
  • Contents
  • I. Gewerbeordnung und Heimarbeit
  • II. Das Hausarbeitgesetz
  • III. Die Versicherung
  • IV. Heimarbeit im Militärsattlergewerbe und Militärschneidergewerbe
  • V. Gewerkschaften und Genossenschaften
  • VI. Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und ihrer Folgen
  • VII. Heimarbeit und Landwirtschaft
  • VIII. Die Unterbringung Kriegsbeschädigter in der Heimarbeit
  • IX. Der Heimarbeiterschutz im Ausland
  • X. Ausblick

Full text

138 
Wenige ein Genug. So wurde -der Schwarzwälder Bauer der 
Typus des landwirtschaftlichen Hausindustriellen. In seinen Ver 
hältnissen durchdringen sich Landwirtschaft und Hausgewerbe so 
ganz und gar, daß ihre Würdigung in das Gebiet der Sozial-, Ge 
werbe- -und Agrarpolitik zugleich fällt." Eine Illustration dazu 
bilden die in zwei Tabellen zusammengefaßten Feststellungen der 
Nürtschaftlichen Verhältnisse in den Amtsbezirken Waldshut und 
Säckingen, die mit Weberei durchsetzt sind. Danach liefert die Land 
wirtschaft 25—63 Prozent des Einkommens, Kapitalien und 
Stenten 2—3 Prozent, Forstwirtschaft und sonstige Arbeit 27—59 
Prozent, die Heimarbeit noch 6—16 Prozent. Aus den Unter 
suchungen Bittrnauns ergibt sich: „Wo die Bevölkerung nicht durch 
Fabrikarbeit Verdienst finden kann, bildet die Hausindustrie das 
Zünglein an der Wage; sie gibt die Spitze des höchst bescheidenen 
Einkommens, das der Wäldler zum Verbleiben auf der Scholle 
nötig hat. Reicht auch dieses nicht aus, so wandert er ab." 
Was eine lebensfähige Heimarbeit an Förderung des Wohl 
standes, Festigung des Grundbesitzes und Minderung der Land 
flucht leisten kann, zeigt das Beispiel der Konfektionsheimarbeit im 
Spessart, über die Lauer') berichtet: „Nach Angaben des Pfarrers 
in Roßbach war der finanzielle Zustand der Gemeinde vor Ein 
führung der Konfektionsindustrie kaum schlimmer zu denken: kein 
Geld für Bodenverbefserung, fiir Biehanschafsung, für Hausrepara- 
turen, geschweige denn für ein neues Haus, wenn das alte bald 
über dem Kopf zusammenbrach. Ein Zustand, der für eine Reihe 
von Dörfern im Spessart, denen es neben der unter ungünstigen 
Bedingungen arbeitenden Landwirtschaft an Arbeitsgelegenheit 
fehlte, charakteristisch war (vgl. Hellmut Wolfs, Der Spessart, 
Aschaffenburg 1905). Die Bedürfnisse bezüglich Nahrung, Klei 
dung, Reinlichkeit waren auf sehr niedrigem Niveau. In der Diö 
zese Fulda ging das Wort: „Wenn man -einen Lump draußen fragt, 
wo er her sei, sagte -er sicher: aus Roßbach." Heute macht das 
Dorf einen schmucken Eindruck. Jährlich erstehen Neubauten, 
i) Lauer, Landwirtschaft und Heimarbeit in Deutschland, Leipzig 
1915.
	        

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Die Heimarbeit Im Kriege. Verlag von Franz Vahlen, 1917.
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