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Die Heimarbeit im Kriege

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Bibliographic data

fullscreen: Die Heimarbeit im Kriege

Monograph

Identifikator:
885356659
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-5912
Document type:
Monograph
Author:
Gaebel, Käthe http://d-nb.info/gnd/1023047020
Schulz, Max von http://d-nb.info/gnd/1033198951
Title:
Die Heimarbeit im Kriege
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Franz Vahlen
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (210 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VII. Heimarbeit und Landwirtschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Heimarbeit im Kriege
  • Title page
  • Contents
  • I. Gewerbeordnung und Heimarbeit
  • II. Das Hausarbeitgesetz
  • III. Die Versicherung
  • IV. Heimarbeit im Militärsattlergewerbe und Militärschneidergewerbe
  • V. Gewerkschaften und Genossenschaften
  • VI. Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und ihrer Folgen
  • VII. Heimarbeit und Landwirtschaft
  • VIII. Die Unterbringung Kriegsbeschädigter in der Heimarbeit
  • IX. Der Heimarbeiterschutz im Ausland
  • X. Ausblick

Full text

143 
liche Hcmssleiß" über die Stränge schlägt und zu richtiger, auch im 
Sommer betriebener Heimarbeit wird, unterschätzen. So manche 
Heimarbeit, die unter dieser harmlosen Maske eingeführt wurde, 
hat sich zum Hauptberuf entwickelt und die Arbeiter der Landwirt 
schaft entzogen oder doch zum mindesten den Boden vorbereitet, aus 
dein das Unternehmertum dann weiterarbeiten konnte. Denn wenn 
sich auch die Heimarbeit besser als jede andere Tätigkeit in die leeren 
Stunde» und Tage einfügen läßt, so empfindet der Unter 
nehmer doch die sommerliche Unterbrechung lästig; sein Streben 
ist, Dauerarbeiter zu gewinnen. Nun fallen die Hauptzeiten in Sai 
songewerben oft gerade mit den Zeiten gesteigerter landwirtschaft 
licher Tätigkeit zusammen, so in der Konfektion von März bis 
Pfingsten und von August bis November, in der Spielwarenindu 
strie von Frühsommer bis November, so daß diese Gewerbe sich 
schlecht einfügen; günstiger liegt es allerdings bei der Weberei, 
Stickerei, Spitzenindustrie, Strohhutnäherei u. a. m. 
* X- 
* . 
Nicht minder wichtig als die bisher zur Darstellung gelangte 
Wirkung der Heimarbeit auf die Landwirtschaft ist die Rückwir 
kung der ländlichen Heimarbeit auf d ie städ - 
tisch e. Faßt man das Heimarbeitsproblem lediglich von der 
Lohnseite an, d. h. fragt man sich, welche Wirkung übt die länd 
liche Heimarbeit auf die Lohn- und Arbeitsverhältniffe auf dem ge 
samten Heimarbeitmarkt aus, gelangt man mit zwingender Logik 
zu einem sehr wenig freundlichen Urteil über die ländliche Heim 
arbeit. Sie verstärkt das ohnehin schon übermäßige Arbeitsange 
bot und nimmt städtischen Arbeitern das Brot weg. Gewiß mag 
man mit Recht sagen, daß jeder das gleiche „Recht auf Arbeit" hat 
und daß die städtischen Heimarbeiter kein Privileg auf die gesamte 
Arbeit haben. Was über ibt'efert Wettbewerb für den städtischen Ar 
beiter so erschwert, ja zum Teil unmöglich niacht mid die bedenk 
lichsten Folgen für unsere gesamte Heimarbeitspolitik hat, ist der 
schwere Lohndruck, der von der ländlichen Heimarbeit ausgeht. Der
	        

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Geburtenrückgang U. Sozialreform. Volksvereins-Verl., 1922.
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