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Die Heimarbeit im Kriege

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Bibliographic data

fullscreen: Die Heimarbeit im Kriege

Monograph

Identifikator:
885356659
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-5912
Document type:
Monograph
Author:
Gaebel, Käthe http://d-nb.info/gnd/1023047020
Schulz, Max von http://d-nb.info/gnd/1033198951
Title:
Die Heimarbeit im Kriege
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Franz Vahlen
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (210 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VIII. Die Unterbringung Kriegsbeschädigter in der Heimarbeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Heimarbeit im Kriege
  • Title page
  • Contents
  • I. Gewerbeordnung und Heimarbeit
  • II. Das Hausarbeitgesetz
  • III. Die Versicherung
  • IV. Heimarbeit im Militärsattlergewerbe und Militärschneidergewerbe
  • V. Gewerkschaften und Genossenschaften
  • VI. Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und ihrer Folgen
  • VII. Heimarbeit und Landwirtschaft
  • VIII. Die Unterbringung Kriegsbeschädigter in der Heimarbeit
  • IX. Der Heimarbeiterschutz im Ausland
  • X. Ausblick

Full text

148 
bei sind für den geschlossenen Betrieb die Kriegskranken zum Teil 
noch unbrauchbarer als die Verstümmelten. Ist für den Blinden, 
den Einarmigen oder Beinbeschädigten ein Posten gefunden, den 
er überhaupt ausfüllen kann, so ist er imstande, seine Obliegen 
heiten ohne Unterbrechungen zu erfüllen. Anders der Epileptiker, 
der Herz-, Nerven- nnd Lungenkranke, der Rheumatiker. Er ist oft 
überhaupt nicht imstande, die volle Arbeitszeit auszuhalten, und 
Zeiten leidlicher Erwerbsfähigkeit wechseln mit Zeiten, in denen 
das Befinden jede feste Arbeit unmöglich macht. Solch unregel 
mäßige Arbeiter kann die Industrie, die auf gleichmäßige Aus 
nutzung ihrer Arbeitsstätten angewiesen ist, nicht in größerem Um 
fange beschäftigen, ebenso wenig wie die öffentlichen Körper 
schaften. Für sie erscheint daher als letzte Zufluchtsstätte die Heim 
arbeit. Damit ersteht die Frage: Inwieweit ist diese Betriebsform 
imstande, die Kriegsopfer aufzunehmen? Inwieweit sind wir be 
rechtigt, Kriegsbeschädigten die Annahme von Heimarbeit zu emp 
fehlen? 
Zunächst muß dargetan werden, daß der gegenwärtige Zeit 
punkt die meisten Hausindustrien in einer unnormalen Lage antrifft. 
Teils sind sie hypertrophisch angewachsen, wie die Heeresnäharbeiten, 
die Sattlerei, in bescheidenerem Maße die Zigarrenheimarbeit; teils 
sind sie aus Mangel an Rohstoffen und Absatz lahmgelegt, wie die 
Textil-, Spielwaren- und Christbaumschmuckindustrie. Dieser 
augenblickliche Zustand erschwert es außerordentlich, eine richtige 
Taktik einzuschlagen. Denn es widerspricht dem Grundsatz, dem 
Kriegsbeschädigten nach Möglichkeit eine dauernde Arbeit zu 
verschaffe!:, wenn man ihn in Kriegsbedarfsgewerben unterbringt, 
mit deren Rückgang gerechnet werden muß, und es ist unmöglich, 
ihn aussichtsreicheren Hausindustrien zuzuführen, die im Augen 
blick stilliegen. Eine vo>n sächsischen Heimatdansi) veranstaltete 
Erhebung ergibt, daß nur in der handwerksmäßigen Sattlerarbeit 
für Heeresbedarf Arbeitermangel besteht, daß im graphischen Ge 
werbe, in der Zigarren- und Kartonnagenindustrie, in der Korb 
macherei, der Herstellung von Sitzmöbeln, Holzschuhen und Pan- 
1) „Heinratdank" Jahrgang 2 Nr. 11.
	        

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Die Heimarbeit Im Kriege. Verlag von Franz Vahlen, 1917.
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