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Die Heimarbeit im Kriege

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Bibliographic data

fullscreen: Die Heimarbeit im Kriege

Monograph

Identifikator:
885356659
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-5912
Document type:
Monograph
Author:
Gaebel, Käthe http://d-nb.info/gnd/1023047020
Schulz, Max von http://d-nb.info/gnd/1033198951
Title:
Die Heimarbeit im Kriege
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Franz Vahlen
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (210 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IX. Der Heimarbeiterschutz im Ausland
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Heimarbeit im Kriege
  • Title page
  • Contents
  • I. Gewerbeordnung und Heimarbeit
  • II. Das Hausarbeitgesetz
  • III. Die Versicherung
  • IV. Heimarbeit im Militärsattlergewerbe und Militärschneidergewerbe
  • V. Gewerkschaften und Genossenschaften
  • VI. Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und ihrer Folgen
  • VII. Heimarbeit und Landwirtschaft
  • VIII. Die Unterbringung Kriegsbeschädigter in der Heimarbeit
  • IX. Der Heimarbeiterschutz im Ausland
  • X. Ausblick

Full text

155 
destlöhne als das wichtigste Mittel zur Hebung der Löhne, als das 
Prinzip der Zukunft bezeichnet. Dieses Urteil aus den Kreisen 
der Arbeiterschaft heraus, welche die Vorteile des Lohnämterge 
setzes selbst genossen hatten oder an ihren Kollegen beobachten 
konnten, erscheint äußerst bedeutungsvoll. Wäre das Gesetz nur 
eine Scheinhilfe gewesen und in Praxis undurchführbar, so hätten 
wohl diese Stellen als die ersten den Finger darauf gelegt. 
Doch auch die Unternehmer beginnen, sich mit dem Gesetz an 
zufreunden. Im letzten Londoner Bäckerstreik haben die Meister 
die Unterstellung unter das Lohnämtergesetz gefordert. Der Streik 
war deshalb ausgebrochen, weil eine Anzahl von kleineren Arbeit 
gebern die tariflichen Abmachungen nicht eingehalten hatte. Die 
größeren und die gewissenhafteren Meister waren durch die unter 
bietende Konkurrenz ihrer Kollegen geschädigt und durch deren Vei> 
halten in eine neue kostspielige Lohnbewegung hereingezogen. Das 
ließ in ihnen den Wunsch erstehen, eine Einrichtung zu besitzen, 
welche sicherer und billigerer arbeitete als ein auf Freiwilligkeit be 
ruhendes Tarifamt. Der Gesichtspunkt, daß Lohnämter Streiks 
verhindern können, wurde in England vor dem Kriege viel er 
örtert. Hatten doch die Riesenstveiks der letzten Jahre der englische» 
Volkswirtschaft schtueren Schaden zugefügt, sodaß eine Möglichkeit, 
neue unheilvolle Lohnbewegungen auf friedlichem Wege zu verhin 
dern, von weiten Kreisen warm begrüßt wurde. Wie der Sekretär 
der Antisweating Leagne in dem Organ der Frauengewerkveveine 
feststellt, ist seit Inkrafttreten der Lohnämter auch die frühere Geg 
nerschaft der Unternehmer in den geregelten Gewerben gegen die 
Gewerkvereine stark vermindert, wo nicht völlig geschwunden. „Das 
Hauptstreben der Gewerkvereine ist durchzusetzen, daß alle Unter 
nehmer die vorgeschriebenen Lohnsätze zahlen. Das liegt aber nicht 
nur im Interesse der Arbeiter, sondern auch im Interesse derjeni 
gen Unternehmer, welche die Bestimmungen des Lohnamtes ge- 
ivissenhaft einhalten wollen." 
Eine Reihe von üblen Folgeerscheinungen, die man den Lohn 
ämtern prophezeite, ist nicht eingetreten. Es ist keine wesentliche 
Verteuerung des Produktes zu verzeichnen, da die englischen Unter'-
	        

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Zur Geschichte Und Theorie Des Bergregals Und Der Bergbaufreiheit. J. Bielefelds Verlag, 1916.
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