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Die Heimarbeit im Kriege

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Bibliographic data

fullscreen: Die Heimarbeit im Kriege

Monograph

Identifikator:
885356659
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-5912
Document type:
Monograph
Author:
Gaebel, Käthe http://d-nb.info/gnd/1023047020
Schulz, Max von http://d-nb.info/gnd/1033198951
Title:
Die Heimarbeit im Kriege
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Franz Vahlen
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (210 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
X. Ausblick
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Heimarbeit im Kriege
  • Title page
  • Contents
  • I. Gewerbeordnung und Heimarbeit
  • II. Das Hausarbeitgesetz
  • III. Die Versicherung
  • IV. Heimarbeit im Militärsattlergewerbe und Militärschneidergewerbe
  • V. Gewerkschaften und Genossenschaften
  • VI. Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und ihrer Folgen
  • VII. Heimarbeit und Landwirtschaft
  • VIII. Die Unterbringung Kriegsbeschädigter in der Heimarbeit
  • IX. Der Heimarbeiterschutz im Ausland
  • X. Ausblick

Full text

177 
lich, daß sich angesichts einer solchen Gestaltung der Ruf nach 
Staatshilfe dringlicher denn je erhebt. Das völlige Fiasko des 
Hausarbeitgesetzes, wenigstens in dem geringen Ausmaß der der 
zeitigen Durchführung, führt dieser Bewegung neue Nahrung zu. 
Ist sie auch zunächst auf eine kräftige und wohlwollende Durch 
führung der bestehenden gesetzlichen Bestimmungen gerichtet, so 
darf sie darüber nicht das Endziel vergessen, das seit Jahrzehnten 
von den sachverständigen Sozialpolitikern aller Richtungen und 
aller Länder vertreten wird: die Schaffung paritätischer Aus 
schüsse mit der Befugnis, die Löhne rechtsverbindlich festzusetzen. 
England, Frankreich, Amerika sind dem von Australien zuerst be 
tretenen Wege gefolgt; in Norwegen und Oesterreich liegen ent 
sprechende Regierungsentwürfe vor, in der Schweiz und Belgien 
ist die Frage mit großer Eindringlichkeit erörtert. Ueberall drängen 
die gleichen Ursachen zur gleichen Lösung, die als einziger Ausweg 
ans dem Wirrfal, als einzige Möglichkeit, Regel und Festigkeit 
in das Chaos zu bringen, erscheint. 
Das deutsche Beispiel der rechtsverbindlichen Festsetzung der 
Heereslöhne erweist in erster Linie seine rechtliche und tech 
nische Möglichkeit. Die Besorgnis der Sozialpolitiker, 
ob die Heimarbeiter in ihrer Schwäche und Unwissen 
heit nicht die Durchführung der schönsten Lohnfestsetzungen 
illusorisch nrachen würden, haben die Erfahrungen unserer 
Schlichtungskommissionen als unbegründet erwiesen. Die -Heim 
arbeiter haben sich, obwohl die gesetzlichen Bestimmungen nicht 
sofort Gemeingut werden konnten, obwohl die Rechtsverbindlichkeit 
der Tariflöhne ein Novum ist, das nicht sofort in das Rechtsbe 
wußtsein von Arbeitgebern uild Arbeitnehmern übergehen konnte, 
gegen Unterbezahlung gewehrt. Die zahlreichen Streitfälle, die 
allwöchentlich vor den Schlichtungskommissionen entschieden wer 
den, die erheblichen Lohnsummen, die auf den: Klagewege der Heim 
arbeit zugeführt werden, legen ein Zeugnis dafür ab, daß die Lohn 
festsetzungen der Heeresbehörden nicht nur auf dem Papier stehen. 
Mögen auch zahlreiche — bewußte und unbewußte — Unterbezah- 
lnngen vorkommen — der großen Masse der Heimarbeiter ist durch 
Leiinarbeit im Kriege. 12
	        

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Die Heimarbeit Im Kriege. Verlag von Franz Vahlen, 1917.
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