Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Heimarbeit im Kriege

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die Heimarbeit im Kriege

Monograph

Identifikator:
885356659
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-5912
Document type:
Monograph
Author:
Gaebel, Käthe http://d-nb.info/gnd/1023047020
Schulz, Max von http://d-nb.info/gnd/1033198951
Title:
Die Heimarbeit im Kriege
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Franz Vahlen
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (210 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
X. Ausblick
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Heimarbeit im Kriege
  • Title page
  • Contents
  • I. Gewerbeordnung und Heimarbeit
  • II. Das Hausarbeitgesetz
  • III. Die Versicherung
  • IV. Heimarbeit im Militärsattlergewerbe und Militärschneidergewerbe
  • V. Gewerkschaften und Genossenschaften
  • VI. Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und ihrer Folgen
  • VII. Heimarbeit und Landwirtschaft
  • VIII. Die Unterbringung Kriegsbeschädigter in der Heimarbeit
  • IX. Der Heimarbeiterschutz im Ausland
  • X. Ausblick

Full text

In 60,3 % aller Fälle waren die Mütter berufstätig. 10,3 % 
arbeiteten im Hanse als Heimarbeiterinnen, Kundennäherinnen, 
Wäscherinnen und Büglerinnen, 17,3 % waren stundenweise außer 
dem Hanse berufstätig und 24,0 % den ganzen Tag außer dem 
Hanse. Nur 11,0 % der kriminellen Jugendlichen hatten eine 
gesunde, beruflose Mutter. Bei diesen handelte es sich einerseits 
um wohlhabende oder wenigstens in guten, geordneten Verhält 
nissen lebende, andererseits uin sehr kinderreiche und sittlich tiefstehende 
Familien, bei denen es zu keiner geregelten Berufstätigkeit kommt. 
Großer Kinderreichtum bedeutet in den hier in Frage kommenden 
Kreisen meist bittere Armut, namentlich ungünstige Wohnungs- 
Verhältnisse, und schafft ebenso, wie die durch den moralischen Tief 
stand der Mntter verursachte Berufslosigkeit den denkbar schlech 
testen Boden siir die Entwicklung der heranwachsenden Generation. 
Diese Gruppe ist also nicht einheitlich; sie umfaßt vielmehr die 
besten und die schlechtesten häuslichen Verhältnisse. Unter den im 
Hause Tätigen spielt, wie das nicht anders zu erwarten ist, die 
Heimarbeiterin zahlenmäßig die größte Rolle. 
Es ist nicht ganz leicht, aus dieser Untersuchung eürwand 
freie Schlüsse darauf zu ziehen, bei tvelcher Art von Tätigkeit der 
Mutter die Kinder besonders gefährdet sind-, weil uns die Ver 
gleichszählen fehlen und man nicht tveiß, wie groß die absolute 
Zahl der Fabrikarbeiterinnen, Heimarbeiterinnen, Waschfrauen usw. 
in der entsprecherwen Bevölkerung ist. Auf jeden Fall lverden 
wir allerdings sagen können, daß die Heimarbeiterinnen und die 
nur stundenweise außer dem Hause Berufstätigen in Berlin unt 
seiner umfangreichen Konfektionsindustrie eine tveitaus größere 
Berufsgvuppe unter den verheirateten Frauen bilden als die Fabrik 
arbeiterinnen, Wasch- und Putzfrauen, Verkäuferinnen und sonst 
den Tag über außer den: Hause Tätigen. Wir können außerdem 
mit Sicherheit annehmen, daß die erste Gruppe eine verhältnis 
mäßig viel größere Kinderzahl aufweist. Wenigstens ergibt das 
ein Vergleich der Kinderzahl bei Heimarbeiterinnen aus den Er 
hebungen des Gewerkvereins der Heimarbeiterinnen Deutschlands*) 
0 Käthe Ga edel: Die Lage der Heimarbeiterinnen. S. 10.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Heimarbeit Im Kriege. Verlag von Franz Vahlen, 1917.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.