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Die Heimarbeit im Kriege

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Bibliographic data

fullscreen: Die Heimarbeit im Kriege

Monograph

Identifikator:
885356659
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-5912
Document type:
Monograph
Author:
Gaebel, Käthe http://d-nb.info/gnd/1023047020
Schulz, Max von http://d-nb.info/gnd/1033198951
Title:
Die Heimarbeit im Kriege
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Franz Vahlen
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (210 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Heimarbeit im Kriege
  • Title page
  • Contents
  • I. Gewerbeordnung und Heimarbeit
  • II. Das Hausarbeitgesetz
  • III. Die Versicherung
  • IV. Heimarbeit im Militärsattlergewerbe und Militärschneidergewerbe
  • V. Gewerkschaften und Genossenschaften
  • VI. Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und ihrer Folgen
  • VII. Heimarbeit und Landwirtschaft
  • VIII. Die Unterbringung Kriegsbeschädigter in der Heimarbeit
  • IX. Der Heimarbeiterschutz im Ausland
  • X. Ausblick

Full text

201 
migte unter J>ent 31. Januar 1917 das Kriegsamt, daß die Schlichtungs- 
kommission als Ausschuß bestehlen bleibt. Die örtliche ZuständigLit 
schreckt sich auf den Bereich der Bezirkskommandos I—VI 
Berlin, Stadt Spandau, Siemens st ad t und Landgemeinde 
Staaken. Es sei bemerkt, daß für alle übrigen Gewerbe gleich 
falls in den Gebieten der Bezirckskommandos I—VI Berlin und für 
Spandau der Kriegsausschuß der Metallindustrie in Berlin als Aus 
schuß,, berufen worden ist. § ,3 der Bekanntmachung vom 21. 12. 1916 
(„männliche Deutsche") findet mich hier Anwendung. 
Die Schlichtungskommission für das Militärschneidergewerbe hat 
das, Kriegsanll aus naheliegenden Gründen gebeten, ihre Zuständigkeit als 
Kriegsausschuß auf das Schuhmachergewerbe, die Textil-, Hut- und 
Lederindustrie (Bekleidung) auszudehnen. Vom Kriegsamt ist darauf 
an den bisher hierfür zuständigen Kriegsausschuß der Metallindustrie 
eine Anstage gerichtet worden. Entscheidung steht zur Zeit noch aus. 
Die Schlichtungskommission für das Berliner Militärfchneiderge- 
werbe hat auch als Kriegsausschuß für die Heimarbeit Geltung: 
Im vaterländischen Hilfsdienst betätigen sich alle Per 
sonen, die bei Behörden, behördlichen Einrichtungen, ,rn der Kriegsindu 
strie. in der Land- und Forstwirschaft, in der Krankenpflege, in kriegs 
wirtschaftlichen Organisationen jeder Art oder in sonstigen Berufen oder 
Betrieben beschäftigt werden — gleichgültig, ob sie Männer oder Kranen 
sind. Das Gesetz unterscheidet auch nicht Arbeiter in Fabriken usw. 
und Heimarbeiter. Wenn es alsdann im § 2 heißt, daß die 
Personen . . . in der Kriegsindustrie . . . oder in sonstigen Berufen 
oder Betrieben" arbeiten, so Handelt es sich hier nicht um die örtlichen 
Arbeitsstätten der Unternehmer, wie ini Abschnitt IV des Titel VII der 
Gewerbeordnung, sondern um Betriebe in wirtschaftlicher Be 
zieh u« g. Man arbeitet „für" die Betriebe. § 2 weist selbst darauf 
hin, wenn er von Betrieben spricht, die für Zwecke der Kriegsführung 
oder der Volksversorgung unmittelbar oder mittelbar Be 
deutung haben. 
Ganz jo müssen die Worte des 8 11: „In allen für den vaterlän 
dischen Hilfsdienst tätigen Betrieben" ausgelegt werden. Gill für diese 
Betriebe Titel VII der Gewerbeordnung/') so gehören die Heimar 
beiter als gewerbliche Arbeiter unter den genannten Paragraphen. 
Nicht anders liegt es beim § 13 („in einem Betriebes?) Die §8 H—13 
über Arbeiterausschüsse sind auf Heimarbeiter demnach anzuwen 
den. Der Ausschuß des § 9 Abs. 2, von dem im § 13 die Rede ist, 
kann von denHeimarbeitern — auch -Frauen — als Schlichtungsstelle 
‘) Dem Titel VII unterstehen nicht die Behörden, die behördlichen 
Einrichtungen, die Land- und Forstwirtschlstt, die Eisenbahnunternehmun- 
gen und endlich diejenigen Betriebe, die nicht Gewinn erzielen sollen. 
*) Die §§ 11 bis 13 behandeln die Errichtung der Arbeiter- und An- 
gestelltenausschnsse, deren Wahl und Zusammensetzung, ferner ihre Auf 
gaben.
	        

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Die Heimarbeit Im Kriege. Verlag von Franz Vahlen, 1917.
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