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Die Heimarbeit im Kriege

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Bibliographic data

fullscreen: Die Heimarbeit im Kriege

Monograph

Identifikator:
885356659
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-5912
Document type:
Monograph
Author:
Gaebel, Käthe http://d-nb.info/gnd/1023047020
Schulz, Max von http://d-nb.info/gnd/1033198951
Title:
Die Heimarbeit im Kriege
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Franz Vahlen
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (210 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Das Hausarbeitgesetz
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Heimarbeit im Kriege
  • Title page
  • Contents
  • I. Gewerbeordnung und Heimarbeit
  • II. Das Hausarbeitgesetz
  • III. Die Versicherung
  • IV. Heimarbeit im Militärsattlergewerbe und Militärschneidergewerbe
  • V. Gewerkschaften und Genossenschaften
  • VI. Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und ihrer Folgen
  • VII. Heimarbeit und Landwirtschaft
  • VIII. Die Unterbringung Kriegsbeschädigter in der Heimarbeit
  • IX. Der Heimarbeiterschutz im Ausland
  • X. Ausblick

Full text

25 
II. Das Hausartreitgefeh. 
Als der Krieg ausbrach, befand sich die deutsche Sozialpolitik 
in einem Zustand der Stagnation. Weiter Kreise hatte sich eine 
gewisse Müdigkeit bemächtigt; die Scharfmacher waren am Werk, 
und selbst vom Regierunastisch aus hatte das Wort geklungen: 
nun ist's genug mit der Sozialpolitik! Daß unter dieser Stim- 
imtng das alte Stiefkind des Arbeiterschutzes, die Heimarbeit, ganz 
besonders zu leiden hatte, war angesichts der starken Widerstände 
auf diesem Gebiet, dessen gründliche Sanierung eine besonders 
feste Hand, gepaart mit frischem Wagemut, fordert, nicht gerade 
erstaunlich. Zudem hatten sich Regierung und Reichstag einige 
Jahre vorher über das Hausarbeitgesetz geeinigt, wobei allerdings 
der Reichstag den wertvollsten Bestandteil, die gesetzliche Lohnvege- 
lung, preisgegeben hatte, um wengistens etwas unter Dach zu brin 
gen. Mit dem Erlaß des Hausarbeitgesetzes war vor der breiten 
Oeffentlichkeit der Glauben erweckt, die Angelegenheit sei nunmehr 
bestens geregelt oder zum mindesten ein gut Stück vorwärtsge 
schoben. Aber auch in Fachkreisen, wo man steptisechr Dachte, erwartete 
man, daß die Regierung alles daransetzen würde, dem Torso Leben 
einzuhauchen, um die sehr weitgehenden Hoffnungen, die bei seiner 
Verstümmelung am Bundesratstisch ausgesprochen waren, zu recht 
fertigen. 
Um den außerordentlich verschiedenartig gelagerten Verhältnissen 
im deutschen Hausgewerbe Rechnung zu tragen, war das Haus 
arbeitgesetz in die Form eines Rahmengesetzes gekleidet, das dem 
Bundesrat, den Landeszentralbehörden oder den örtlichen Behörden 
die Ermächtigung zum Erlaß von generellen Verordnungen oder 
Verfügungen für den Einzelfall gab. Es hing also alles davon ab, 
in welchem Umfang, zu welcher Zeit die Behörden von dieser Be 
fugnis Gebrauch machten und welche Maßnahmen zu ihrer Durch 
führung ergriffen wurden. Mit Spannung sahen die Arbeiterschaft 
und die sozialpolitisch interessierten Kreise der Entwicklung der Dinge 
entgegen. So war der Verbandstag des Gewerkvereins der Heim-
	        

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Die Heimarbeit Im Kriege. Verlag von Franz Vahlen, 1917.
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