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Die Heimarbeit im Kriege

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Bibliographic data

fullscreen: Die Heimarbeit im Kriege

Monograph

Identifikator:
885356659
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-5912
Document type:
Monograph
Author:
Gaebel, Käthe http://d-nb.info/gnd/1023047020
Schulz, Max von http://d-nb.info/gnd/1033198951
Title:
Die Heimarbeit im Kriege
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Franz Vahlen
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (210 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Die Versicherung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Heimarbeit im Kriege
  • Title page
  • Contents
  • I. Gewerbeordnung und Heimarbeit
  • II. Das Hausarbeitgesetz
  • III. Die Versicherung
  • IV. Heimarbeit im Militärsattlergewerbe und Militärschneidergewerbe
  • V. Gewerkschaften und Genossenschaften
  • VI. Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und ihrer Folgen
  • VII. Heimarbeit und Landwirtschaft
  • VIII. Die Unterbringung Kriegsbeschädigter in der Heimarbeit
  • IX. Der Heimarbeiterschutz im Ausland
  • X. Ausblick

Full text

49 
2. Die verschiedene v e r s i ch e run g srechtliche 
Behandlung wirtschaftlich und sozial gleich- 
gestellter Personenkreise nach der Stell n n g 
ihres Arbeitgebers ist unsinnig und unzweckmäßig. Es 
liegt keine Veranlassung vor, den Werkstattarbeiter eines Hausge- 
werbtreibenden anders zu behandeln als den Werkstattarbeiter eines 
anderen Gewerbetreibenden oder eimn Unterschied zu machen ztvi- 
schen dem Hausgetverbtreibenden, der für einen selbständigen Unter 
nehmer oder für einen hausaewerblich tätigen Zwischenmeister 
arbeitet. Maßgebend muß das Beschäftigungsverhält 
nis des Arbeiters und nicht die Stellung des Ar 
beitgebers sein. 
3. Die Hausgewerbtreibenden mußten sich und ihre hausgc- 
werblich Beschäftigten s e I b st anmelde n. Wie nicht anders 
zu erwarten, war das Ergebnis dieses Verfahrens eine sehr lücken 
hafte Durchführung des Gesetzes. Zahllose Hausgewerbtreibende 
meldeten sich nicht, weil sie von dieser Bestimmung keine Ahnung 
hatten und sich darauf verließen, daß sie, wie alle anderen Arbeiter, 
von ihrem Arbeitgeber gemeldet würden, oder weil sie sich den siir 
sie drückenden Lasten entziehen wollten und der Neueinbeziehung 
wenig Verständnis entgegenbrachten. Das alles war um so 
schwerwiegender, als die Mitgliedschaft nicht mit dem Eintritt in 
die versicherungspflichtige Beschäftigung, sondern mit der Eintra- 
gung in das Mitgliederverzeichnis der Krankenkasse begann, nicht 
gemeldete Hausgewerbtveibende also überhaupt nicht versichert 
waren. Die Pflicht des Arbeitgebers, allmonatlich Listen der von 
ihm beschäftigten Hausgewerbtreibenden einzureichen^ bot keinen 
genügenden Ausgleich. 
4. Die Hausgewerbtreibenden mußten ihre Beiträge 
s e l b st einzahlen. Das bedeutete nicht nur für die Ver 
sicherten, sondern auch fiir die Kassenverwaltungen eine erheblich 
vermehrte Mühewaltung. Statt mit einem Arbeitgeber über 
hundert von Arbeitern abzurechnen, war die gesonderte An 
nahme von zahlreichen kleinen Einzahlungen erforderlich. 
Die Beitreibung rückständiger Beiträge war schwierig, oft erfolg- 
Leimarbeit im Kriege. 4
	        

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Die Heimarbeit Im Kriege. Verlag von Franz Vahlen, 1917.
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