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Die deutsche Wirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Wirtschaft

Monograph

Identifikator:
885364031
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4554
Document type:
Monograph
Author:
Hölscher, Georg http://d-nb.info/gnd/116927453
Title:
Hundert Jahre J.P. Bachem, Buchdruckerei, Verlagsbuchhandlung, Zeitungsverlag
Place of publication:
Köln
Publisher:
Verlag und Druck von J.P.Bachem
Year of publication:
1918
Scope:
1 Online-Ressource (XVIII, 302 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die deutsche Wirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • 1. Die wirtschaftliche Bewegung
  • 2. Deutschlands Stellung in der Weltwirtschaft
  • 3. Wirtschaft und politische Parteien
  • 4. Die Wirtschaft und die soziale Frage
  • 5. Industrie und Finanz
  • 6. Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Handels
  • 7. Das Handwerk im Rahmen der Volkswirtschaft
  • 8. Reichsverfassung und Wirtschaft
  • 9. Wirtschaft und Reparationspolitik
  • 10. Wirtschaftliches Organisationswesen
  • 11. Die wirtschaftliche Führerpersönlichkeit
  • 12. Die menschlichen Kräfte in der Wirtschaft
  • 13. Wirtschaftliche Betriebsmethoden
  • 14. Gewerblicher Urheberschutz
  • 15. Kommunale Wirtschaftsbetriebe
  • 16. Deutsche Wirtschaftsbeziehungen zu Österreich
  • 17. Die angewandten Naturwissenschaften im Dienste der Wirtschaft
  • 18. Wirtschaft und Steuerpolitik
  • 19. Die Gesundung der Währung in Deutschland
  • 20. Qualitätsarbeit
  • 21. Verkehrspolitische Aufgaben der Deutschen Reichspost
  • 22. Die wirtschaftliche Bedeutung der Seeschiffahrt
  • 23. Deutsche Wasserstraßenpolitik
  • 24. Verkehrspolitische Aufgaben der Reichseisenbahn
  • 25. Luftfahrt in Wirtschaft und Politik
  • 26. Messen und Ausstellungen
  • 27. Banken und Industrie
  • 28. Der Binnengroßhandel
  • 29. Die staatspolitische Bedeutung der Landwirtschaft
  • 30. Die wirtschaftliche Einstellung der öfentlichen Verwaltung
  • 31. Die wirtschaftliche Einstellung der Rechtspfege
  • 32. Die außenpolitischen Aufgaben der Wirtschaft
  • Index

Full text

Die außenpolitischen Aufgaben der Wirtschaft, 509 
in seine Schuldknechtschaft kommen. Ein solches Verhältnis löst nur 
zu leicht Verstimmung, Verbitterung bei ihnen aus. 
Verschärft wird es dadurch, daß die Vereinigten Staaten die Ein- 
wanderung in ganz unerhörter Weise ausschließen. Sie nehmen den 
Völkern Europas die Absatz- und damit die Arbeitsmöglichkeiten und 
gleichzeitig die, sich eine Wohn- und Arbeitsstätte bei ihnen zu suchen. 
Das heißt sie auf doppelte Weise ins Elend treiben. Sie verteuern damit 
freilich ihre eigene Produktion und schränken sie ein, ganz besonders 
die von Getreide und Baumwolle. Das treibt aber wieder deren Preise; 
wird doch der Anbau absichtlich zu diesem Zweck eingeschränkt. Die 
auf deren Verbrauch angewiesenen Länder suchen sich gegen solche 
Schädigungen zu schützen und sich — wenn sie dazu in der Lage sind — 
unabhängig von Nordamerika zu machen. England will mit den 
gewaltigen Staudämmen des Nils im Süden den Baumwollanbau dort so 
steigern, daß es seinen Eigenbedarf dort und in Ägypten decken kann. 
Mit europäischem und eigenem Kapital ist das gleiche in Brasilien und 
in Nordargentinien, von den Holländern in Niederländisch-Indien in 
Angriff genommen, Die steigende Kupfergewinnung am Kongo 
(Katanga) und in Südafrika. in Australien und Chile, die wachsende 
Bleigewinnung Mexikos könnten das amerikanische Übergewicht be- 
seitigen, wenn nicht die Produktion Europas in so furchtbarem Rück- 
gang wäre. Das amerikanische Erdölmonopol ist durch die reichen 
Funde in Südrußland und Persien, in Mesopotamien, Niederländisch- 
Indien, in Mexiko und neuerdings in verschiedenen Staaten Südamerikas 
wohl durchbrochen; aber die ungeheure Kapitalmacht des nord- 
amerikanischen Standard Oil Trust faßt in allen andern Produktions- 
gebieten Fuß und zwingt durch einen brutalen Wettbewerb die andern 
Unternehmungen unter seine Kontrolle. Und diese Gefahr besteht nicht 
nur bei Mineralölen, sondern auch bei Baumwolle, Kupfer, Blei, 
Zink usw. 
Kein anderes Land hat auf dem Gebiet des Dumpingexports so 
gesündigt wie die Vereinigten Staaten, Die Geschichte des Standard 
Oil Trust wie die des Steel Trust liefern ungezählte Beispiele dafür, 
Und gerade sie sind es, die sich nicht nur gegen wirkliches Dumping, 
sondern auch gegen jede Einfuhr zu niedrigerem Preise als dem Konsum- 
preise des Herkunftslandes mit brutalen Strafmaßnahmen wenden. 
Erblicken sie doch ein solches selbst in der Rückvergütung der deut- 
schen Umsatzsteuer bei der Ausfuhr, obgleich diese doch eine aus- 
gesprochene Verbrauchssteuer ist, Ihre Industriellen können infolge 
ihrer Kapitalmacht schon durch ausgedehnte Zahlungsziele ein wirk- 
sames Dumping ausüben, gegen das andere Länder sich kaum schützen 
können.
	        

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Serb-Croat-Slovene War Debt. H. M. Stationery Off, 1927.
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