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Der Antwerpener Hafen und die Pariser Wirtschaftskonferenz

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Bibliographic data

fullscreen: Der Antwerpener Hafen und die Pariser Wirtschaftskonferenz

Monograph

Identifikator:
886929202
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4833
Document type:
Monograph
Author:
Oboussier, Max
Title:
Der Antwerpener Hafen und die Pariser Wirtschaftskonferenz
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Georg Stilke
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (112 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Der Schiffahrtsverkehr
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Antwerpener Hafen und die Pariser Wirtschaftskonferenz
  • I. Der Schiffahrtsverkehr
  • II. Der Güterverkehr
  • III. Handel und Industrie
  • IV. Die Transportpolitik und der Antwerpener Hafen

Full text

E — . ----- -—----- 
— 16 — 
Es ware von Interesse gewesen festzustellen, ob dieser 
Rückgang eine zufâllige Erscheinung war, oder ob er lestes 
Geprâge anzunehmen im Begriffe stand, Bereits im April 
1910 konnten wir in ,,La Neptune" von Antwerpen diesbezüg- 
lich lesen: 
,,îch stelle als Grundsatz auf, dafi die deutschen Reedereien, die mit 
jedem Tage an Macht gewinnen, die Englânder liber kurz oder lang ver- 
anlassen werden, sich von gewissen Verkehrsunternehmungen ab Ant 
werpen zuriickzuziehen. 
Die Deutschen, die im Stillen arbeiten und sich auf aufierst krâftige 
Organismen stützen, haben diese letzten Jahre einen Weg zurückgelegt, 
der mich zu der Prophezeiung berechtigt, daS die englischen Reeder an 
dem Tage, wo die Deutschen den Augenblick für einen Kampf auîs 
âufierste als günstig erachten, ihnen zunâchst für eine bestimmte und 
dann für andere Verkehrsunternehmungen die Stirn nicht bieten kônnen, 
sondern das Feld râumen werden. 
Die Deutschen haben ihre Meisterschaft in betreff wirtschaftlicher 
Kâmpfe bewiesen. 
Zur finanziellen Kraft, die sie aus den gewaltigen Kapitalien ihrer 
Aktiengesellschaften schôpfen, gesellt sich bei ihnen ein Sinn für Méthode 
und eine Ausdauer, woran sich jeder Widerstand bricht. 
Am heutigen Tage bereits wissen aile Fachleute in Antwerpen eine 
ganze Anzahl englischcr Reeder aufzuzâhlen, die seit langem auf Ant 
werpen fahren, doch die gestehen, daC sie unseres Hafens überdrüssig sind 
auf Grund des anhaltenden endlosen Wettbewerbs, dem sie ausgesetzt sind. 
In allen Schiffahrtssyndikaten, die zu Antwerpen in Beziehung stehen, 
geben die Deutschen den Ton an. Die Englânder kommen hintennach; sie 
verlieren an Boden, und es sind die Deutschen, die ihnen diesen abnehmen. 
Im allgemeinen überlassen die groCen englischen Reedereien die 
deutschen Hafen den Deutschen, wogegen diese ihrerseits mit den Eng- 
lândern in deren eigenem Lande nicht in Wettbewerb treten, 
Wenn wir gelten lassen, daB die Deutschen in der regelmâlligen 
Schiffahrt ab Antwerpen die stârkeren sind, und zwar aus mancherlei 
Gründen; wenn wir weiterhin anerkennen, daB die Englânder Antwerpen 
mehr und mehr den Rücken kehren, ist die Ansicht nicht mehr als eine 
kühne zu betrachten, dafi die Deutschen eines Tages (vielleicht in nâchster 
Zukunît) von den Englândern einen vollstândigen Rückzug hinsîchtlich 
gewisser Verkehrsunternehmungen ab Antwerpen erlangen werden, 
So wie die Sache heutzutage steht, wâren nicht viele gegenseitige 
Zugestândnisse nôtig, um dahin zu geraten, denn der Englânder würde viel 
lieber vom Antwerpener Hafen, wo er seit einigen Jahren mehr Verluste 
aïs Gewinne zu buchen hat, absehen, als sich einem Kampfe mit dem 
Deutschen bloCstellen, der gegebenen Falles imstande ist, dem Englânder 
gewisse Geschâfte, selbst im Ausgang von englischen Hâfen, zu verderben," 
Es sei auch auf die Tatsache hingewiesen, daB Deutsch- 
land uns in stetig wachsendem MaBe die Bunkerkohle liefert, 
für die wir aufs Ausland angewiesen sind. Das erklârt die 
Abnahme der englischen Tonnenzahl einigermaBen, Doch 
bleibt die Tatsache des Rückganges nichtsdestoweniger be-
	        

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Der Antwerpener Hafen Und Die Pariser Wirtschaftskonferenz. Verlag von Georg Stilke, 1917.
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