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Der Antwerpener Hafen und die Pariser Wirtschaftskonferenz

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Bibliographic data

fullscreen: Der Antwerpener Hafen und die Pariser Wirtschaftskonferenz

Monograph

Identifikator:
886929202
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4833
Document type:
Monograph
Author:
Oboussier, Max
Title:
Der Antwerpener Hafen und die Pariser Wirtschaftskonferenz
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Georg Stilke
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (112 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Handel und Industrie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Antwerpener Hafen und die Pariser Wirtschaftskonferenz
  • I. Der Schiffahrtsverkehr
  • II. Der Güterverkehr
  • III. Handel und Industrie
  • IV. Die Transportpolitik und der Antwerpener Hafen

Full text

73 
Auch Japan hat nichts versâumt, um den günstigen Augen- 
biick zur Ausbreitung seines Eînflusses in Asien auszunützen. 
Die kriegführenden Lânder werden nach FriedensschluB, 
jedes für sich, ihr Augenmerk zuerst und vor allem darauf 
richten müssen, eine feste Grundlage für ihre Volkswirtschaft 
zu schaffen. Hohe Schutzzolîschranken werden die nâchste 
Folge davon sein, und dann eine rege Tâtigkeit zugunsten einer 
intensiven Ausfuhr, die ihrerseits wiederum einen erbarmungs- 
losen Wettbewerb hervorrufen wird, gegebenen Falles Hand 
in Hand mit der Organisation des Wirtschaftskrieges, England, 
Frankreich, Italien und RuBland z. B, einerseits werden, da sie 
ihrer guten deutschen Kundschaft entsagt haben, sich andere 
Absatzgebiete suchen müssen, denn ein voîlkommener gegen- 
seitiger Ausgleich ist unmôglich. Deutschland andererseits 
wird sich in derselben Lage sehen, und da die „neutralen“ 
Mârkte allein ihm offenstehen werden, wird der Wettbewerb 
auî diesen ein zügelloser sein. Dem Kampfe wird in diesem 
Lande bereits vorgearbeitet; die Industrie zentralisiert sich, 
mâchtige Produktionsverbânde treten ins Leben, treffen Über- 
einkünfte mit einander, beteiligen sich finanziell an groBen 
Schiffahrtsunternehmungen, um den Transport gemeinschaft- 
lich zu organisieren. Die deutsche Industrie hat ihre Organi- 
sationsfâhigkeit bewiesen, ihr Geschick in der Eroberung von 
Absatzgebieten ist bekanntL Wir wollen nur an folgende Tat- 
sache erinnern: Nachdem Frankreich zur Beschrânkung der 
deutschen Einfuhr seine Eingangszôlîe erhôht hatte, nahm diese 
Einfuhr 1911, anstatt herunterzugehen oder stationâr zu bleiben, 
im Gegenteil um 55 Millionen oder 10% zu s ) (1910; 543 Mil!,: 
1911: 599 Mil!.). 
Was soll unter diesen Umstânden aus Beîgien werden? 
Wird die belgische Exportindustrie die mannigfachen 
Schwierigkeiten, die diesen neuen Bedingungen entspringen 
werden, zu überwinden wissen? 
Wir haben bereits verschiedene Faktoren untersucht, ohne 
welche unsere Industrie auf den auslândischen Mârkten nicht 
konkurrieren, geschweige denn gedeihlich fortkommen kônnte; 
es lohnt sich also nicht, darauf zurückzukommen, Aber es gibt 
auch Faktoren, die ihre Kraft, welche hauptsâchlich in ihren 
8 ) Antwerpener Handelskammer, Bericht 1911, S. XVI,
	        

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Der Antwerpener Hafen Und Die Pariser Wirtschaftskonferenz. Verlag von Georg Stilke, 1917.
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