Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Der Antwerpener Hafen und die Pariser Wirtschaftskonferenz

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Der Antwerpener Hafen und die Pariser Wirtschaftskonferenz

Monograph

Identifikator:
886929202
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4833
Document type:
Monograph
Author:
Oboussier, Max
Title:
Der Antwerpener Hafen und die Pariser Wirtschaftskonferenz
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Georg Stilke
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (112 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Die Transportpolitik und der Antwerpener Hafen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Antwerpener Hafen und die Pariser Wirtschaftskonferenz
  • I. Der Schiffahrtsverkehr
  • II. Der Güterverkehr
  • III. Handel und Industrie
  • IV. Die Transportpolitik und der Antwerpener Hafen

Full text

98 
nützung der unteren Schelde und des Kanals von Zuid- 
Beveland durch hollândisches Gebiet fahren. 
Ein anderes Projekt, das den Weg von Antwerpen zum 
Rhein um 50—60 km kürzen sollte, labte die Durchbrechung 
des Dammes von Woensdrecht, also die Wiedererôffnung der 
Schiffahrt auf der Oosterschelde ins Auge, Die Unkosten 
würden sich bei weitem nicht so hoch stelien als die für einen 
Kanalbau und die Ergebnisse sicher sein. Dies Projekt fand 
krâftige Unterstützung von seiten der Antwerpener Haridels- 
kammer; ihren Auseinandersetzungen darüber vom 16. Juli 
1912 entnehmen wir folgende Stelle; 
,,Es ist bedauerlich, daB Belgien die Vollziehung dieses unglaublichen 
Aktes zugelassen bat, aber es wâre noch unverzeihlicher, wenn es in 
diesem Augenblick, da Holland um neue Zugestândaisse 15 ) bei uns ansucht, 
nicht die Wiederherstellung des alten Durchgangs zum Norden vermitteist 
der Oosterschelde zu bekommen suchte. 
Selbstverstândlich konnen wir nicht daran denken, einen Antrag zu 
stelien auf Fortschaffung des 3600 m langen Sperrdamms von Woensdrecht, 
über den die Züge von Vlissingen nach Deutschland laufen, Doch ist uns 
bekannt, daB belgische Ingenieure sich mit dem Plan befassen, einen Teil 
dieser Sperre durch eine Brücke zu ersetzen, unter welcher die Schiffe 
leicht durchfahren kônnten, Belgien nâhme die Ausführung des Werljes 
auf sich und zugleich die Unkosten für die Baggerarbeiten, die sich als 
nôtig erweisen würden, um die seit ihrer Abdammung natürlicherweise 
stark vernachlâssigte Oosterschelde wieder schiffbar zu machen. 
Ganz entschieden muB etwas nach dieser Richtung hin getan werden; 
es fahren bereits sehr groBe Rheinkâhne, die zu lang sind für die gegen- 
wârtigen Schleusen des Kanals von Hausweert, Wohl lâBt der nieder- 
îandische Waterstaat Schleusen von 140 m Lange bauen, doch das erlaubt 
keineswegs die Durchschleusung von zwei oder mehr groBen Kâhnen zu 
gleicher Zeit, noch nimmt es die Nachteile einer halb-maritimen Schiffahrt 
hinweg oder die Verzôgerungen der Fahrt durch einen Kanal, der durch 
eine Eisenbahnbrücke versperrt ist. Die Hollânder müsscn uns einen 
kürzeren und vollstândig freien Weg zurückgeben, der uns nicht zwingt, 
diese Hindernisse zu überwinden und uns nicht zu ihren Gunsten der 
natürlichen Vorteile internationaler Flüsse beraubt, die so gut zu unseren 
Hâfen führen als zu den ihrigen. 
Wenn dieser Weg wiederhergestellt ist, wird der Abstand zwischen 
Antwerpen und dort, wo die Rheinarme sich in ihre Seemündungen er- 
gieBen, betrâchtlich verkürzt und die Gefahren der halb-maritimen Schiff- 
fahrt werden ebenso betrâchtlich vermindert sein. Auch dann hâtten wir 
noch einen weiteren Weg zum deutschen Rhein aïs Rotterdam, doch wâre 
der vollstândig freie Weg von Antwerpen nur noch 70—80 km langer aïs 
der von Rotterdam, wâhrend der Unterschied gegenwârtig infolge des 
Umweges über Hausweert 130 km betrâgt, abgesehen noch von den 
10 ) Die Kanalisierung der Maas, welche die Hollânder ausführen 
mochten, jedoch nicht ohne Zustimmung Belgiens in Angriff nehmen konnen.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Preußisches Landbuch.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.