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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
890185476
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-7558
Document type:
Monograph
Title:
A magyar korona országainak betegsegélyző pénztárai 1898-ban = Die Krankenkassen der Länder der ungarischen Krone im Jahre 1898
Place of publication:
Budapest
Publisher:
Pester Buchdruckerei-Actien-Gesellschaft
Year of publication:
1901
Scope:
1 Online-Ressource (164, 131 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Allgemeiner Bericht
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

73 
so bedeutend, daß sie die soziale Intelligenz in Bewegung setzen? 
Berühren sie Lebensfragen, und sind sie folglich organisiert ? Wenn 
ja, so müssen sich ihnen in einem demokratisch regierten Lande auf 
dem einen oder anderen Wege die Pforten des Parlamentes öffnen; 
bleiben ihnen diese verschlossen, so kann man ruhig glauben, daß die 
Bestrebungen keine soziale Bedeutung haben. Im schlimmsten Falle, 
wenn sie in der politischen Welt keine Flut zu erzeugen vermögen, 
können sie zum Anschwellen der Gewässer beitragen. Stets sind 
Minoritäten vertreten, ausgenommen unter den gröbsten Formen der 
Tyrannei, wo sie dies im Übermaße sind. Kein besonderes System 
der Minoritätenvertretung könnte Minderheiten legitimeren Einfluß 
verleihen, als sie ihn heute in Großbritannien haben. 
Um die Idee der Minoritätenvertretung gebührend zu würdigen, muß 
man sie gegen eine klare Auffassung vom Wesen des Parlamentes halten. 
Das Parlament ist kein Diskutierklub, sondern das gesetzgebende Or 
gan des Staates. Bestrebungen müssen bestimmten Anforderungen ge- 
n %en, bevor sie auch im geringsten die legislative Tätigkeit beein 
flussen können. Ein Parlament, das den Geist der Nation verkörpert, 
bedarf in seiner Mitte nicht Männer, die sich zu allen möglichen ver 
einzelten Anschauungen bekennen, die draußen im Lande von 1000 
oder 2000 Wählern propagiert werden. Bevor sich eine Idee oder ein 
Ideenzirkel das Recht auf parlamentarische Vertretung erworben hat 
(d- h. ihre Nützlichkeit hierfür), sollte man sie zwingen, erst einen 
gewissen Entwicklungsgang durchzumachen. Sie müßten das Feuer 
der öffentlichen Kritik bestehen und so vernünftig und praktisch 
sem, nicht allein Anhänger zu rekrutieren, sondern eine Gefolgschaft 
zu gewinnen, die auch die Idee für wichtig genug hält, sie auf 
wgendeinem der verschiedenen offenen Wege in die politische Arena 
zu führen. Sie müßten sich ebenfalls einen Platz in dieser Arena er 
obern und sich dort gleichzeitig in Beziehung auf andere Anschau 
ungen einrichten. Dies ist nötig, damit die Gesetzgebung den allge 
meinen Willen widerspiegele. Schließlich sollte von jeder Meinung, 
die auf parlamentarische Anerkennung prätendiert, der Beweis dauer 
hafter Lebenskraft verlangt werden, um zu verhüten, daß sie durch die 
Gunst vorübergehender Umstände zu kürbisartiger Größe anwachse. 
Wenn eine Ansicht diese Prüfungen erfolgreich bestanden hat, so hat 
sich entweder um sie eine achtunggebietende nationale Organisation
	        

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Sozialismus Und Regierung. Eugen Diederichs, 1912.
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