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Leben und Lehre des Buddha

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Bibliographic data

fullscreen: Leben und Lehre des Buddha

Monograph

Identifikator:
89019078X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6415
Document type:
Monograph
Author:
Pischel, Richard http://d-nb.info/gnd/11619202X
Title:
Leben und Lehre des Buddha
Edition:
Zweite Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Druck und Verlag von B.G. Teubner
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (VI, 126 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VII. Die Gemeinde und der Kultus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Leben und Lehre des Buddha
  • Title page
  • Contents
  • I. Einleitung
  • II. Das nordöstliche Indien zur Zeit des Buddha
  • III. Das Leben des Buddha
  • IV. Buddhas Stellung zu Staat und Kirche
  • V. Buddhas Lehrweise
  • VI. Die Lehre des Buddha
  • VII. Die Gemeinde und der Kultus
  • Index

Full text

Kein Oberhaupt. 
99 
ab. Bei dem Wanderleben der Mönche änderte sich naturgemäß 
die Zusammensetzung der einzelnen Mönchsgemeinden häufig, und 
es blieb nicht aus, daß von fern herkommende Mönche Ansichten 
mitbrachten, die der betreffenden Gemeinde fremd waren und zu 
ihrem bisherigen Leben nicht paßten. Fand sich dann nicht eine 
Persönlichkeit, die unter den Mönchen sich Ansehen zu verschaffen 
wußte, so war eine Spaltung in Parteien fast unausbleiblich. 
Ein wirklicher Rangunterschied zwischen den Mönchen war nicht 
vorhanden. Man sonderte zwar unter ihnen eine Anzahl aus, 
die man als 8tbavira, Pali Thera, „die Alten", bezeichnete, 
unter den Nonnen als 8tbaviri, Pali Theri. Diese entsprachen 
aber nur dem Namen nach den christlichen Presbytern. Die 
Sthaviras waren nicht, wie die Presbyter, Beamte, sondern 
8tbavrra war ein Ehrentitel, den man Mönchen gab, die schon 
lange ordiniert waren. Lediglich ihr Alter und ihre größere Er 
fahrung in Gemeindeangelegenheiten wies ihnen eine Art Vor 
rang zu; gesetzlich war derselbe nicht bestimmt. In Wahrheit war 
die ganze Gemeinde, der Samgha, die oberste Autorität. Das 
zeigt sehr deutlich die Geschichte der sogenannten vier buddhistischen 
Konzile (Zaiuxitü), aus der auch hervorgeht, wie schwer man die 
Spaltungen empfand, und wie man ihnen abzuhelfen suchte. 
Die unehrerbietigen Worte, die 8nbbadra nach dem Tode Bud 
dhas gesprochen hatte, und die für die Gemeinde das Schlimmste 
befürchten ließen (S. 41), bestimmten Nabäbäsyapa, nach der 
Verbrennungsfeierlichkeit Buddhas in Lnsinagara den dort ver 
sammelten Mönchen vorzuschlagen, eine Kommission zur Fest 
stellung des Gesetzes (dharma, Pali dhamma) und der Diszi 
plin (vinaya) einzusetzen. Die Mönche gingen auf den Vor 
schlag ein, und Kääyapa wählte 499 Arhats (S. 91) und als 
fünfhundertsten den Luanda, der bald die Arbaischaft erreichen 
sollte. Die Gemeinde bestätigte die Wahl und wählte als Ver 
sammlungsort Eäjagrlia. Es wurde beschlossen, daß die 500 die 
Regenzeit in Räjagrha verbringen, und daß während dieser Zeit 
kein anderer Mönch sich in der Stadt aufhalten solle. So geschah 
es auch. König Asäiasatru errichtete für die 500 Arbats eine 
Halle am Berge Vaibbära in der Nähe seiner Hauptstadt. Die 
Versammlung wurde im zweiten Monat der Regenzeit eröffnet 
und dauerte sieben Monate. Mit Hilfe des üpäli (S. 34) revi 
dierte Käsyapa die Vorschriften über die Disziplin, und mit Hilfe 
des Auauda die über das Gesetz. Der Tradition nach wurde also
	        

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An Introduction to the Theory of Statistics. Griffin, 1927.
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