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Leben und Lehre des Buddha

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Bibliographic data

fullscreen: Leben und Lehre des Buddha

Monograph

Identifikator:
89019078X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6415
Document type:
Monograph
Author:
Pischel, Richard http://d-nb.info/gnd/11619202X
Title:
Leben und Lehre des Buddha
Edition:
Zweite Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Druck und Verlag von B.G. Teubner
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (VI, 126 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Buddhas Stellung zu Staat und Kirche
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Leben und Lehre des Buddha
  • Title page
  • Contents
  • I. Einleitung
  • II. Das nordöstliche Indien zur Zeit des Buddha
  • III. Das Leben des Buddha
  • IV. Buddhas Stellung zu Staat und Kirche
  • V. Buddhas Lehrweise
  • VI. Die Lehre des Buddha
  • VII. Die Gemeinde und der Kultus
  • Index

Full text

Die philosophischen Systeme. 
49 
Wonnen hat, auch andere zur richtigen Erkenntnis führen und damit 
erlösen kann. Der Ysäanta lehrt, daß Opfer und andere fromme 
Werke zur Erlösung beitragen, macht also die äußere Werkheilig 
keit auch für den nach Erlösung ringenden verbindlich. Das Lärnübya 
dagegen widerrät ausdrücklich die Darbringung von Opfern und 
lehrt, daß selbst gute Werke die Erreichung der richtigen Erkenntnis 
nicht fördern, sondern hindern. Es legt gar kein Gewicht auf die 
Moral. Und das ist der große Unterschied zwischen ihm und dem 
Buddhismus. Buddha legte im Gegensatz dazu den größten Wert 
auf ein streng moralisches Leben und hat gerade diese Seite seiner 
Lehre bewundernswert ausgebildet. Und noch in einem andern 
Punkte unterscheidet sich der Buddhismus scharf vom Sämkhya, 
Das Sämkhya fordert Gleichgültigkeit gegen alle weltlichen Dinge. 
Die Beschäftigung mit ihnen lenke den Geist ab, und die Be 
gierden würden nicht gestillt durch den Genuß. Das Sämkhya 
fordert daher, daß der Erlösungsbedürftige allem weltlichen Treiben 
und Besitz entsage, und zwar freiwillig, da jeder Zwang Kummer 
erzeugt. Daher empfiehlt das Sämkhya, die Einsamkeit aufzusuchen 
und jede menschliche Gesellschaft möglichst zu meiden, also der Ge 
legenheit aus dem Wege zu gehen, sich zu zerstreuen und neuen 
Begierden zu verfallen. Angestrengtes Nachdenken, Konzentration 
des Geistes ist zur richtigen Erkenntnis nötig. Der Yoga des 
Patanjali hat diese Lehre weiter ausgebildet. Er legt, wie schon 
erwähnt, das Hauptgewicht auf die geistige Versenkung und die 
körperliche Askese, und das jüngere Sämkhya ist ihm gefolgt. Da 
durch mußte diese Lehre notwendig auf einen engen Kreis Aus 
erwählter beschränkt bleiben. Denn die ganze Maschine des mensch 
lichen Daseins würde ins Stocken geraten, wenn ein großer Teil 
der Menschen diesen Anschauungen folgen wollte. Der Sämkhya- 
Yoga blieb also ein philosophisches System für wenige Erlesene. 
Sein Rezept der Erlösung war für die große Masse unbrauchbar; 
es war eine Theorie, wie unzählige andere. 
Ganz verschieden davon verfuhr Buddha. In den Wäldern 
von Uruvela hatte er nicht nur die Wertlosigkeit aller Askese er 
kannt, sondern auch, daß kein einzelnes philosophisches System zur 
Erlösung genügt, die Philosophie überhaupt kein Heilmittel für 
den Erlösungsuchenden ist. Dafür gibt es im Kanon viele Be 
weisstellen. Die am meisten charakteristischen finden sich im Suttani- 
päta (Vers 780ff.). Dort wird ausgesprochen, daß es nicht leicht 
sei, sich unter den vielen Systemen das richtige auszuwählen. Der 
ANuG log: Pischel, Leben und Lehre des Buddha. 2. Anst. 4
	        

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Leben Und Lehre Des Buddha. Druck und Verlag von B.G. Teubner, 1910.
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