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Die Bodenreform im Lichte des humanistischen Sozialismus

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Bibliographic data

fullscreen: Die Bodenreform im Lichte des humanistischen Sozialismus

Monograph

Identifikator:
890236992
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-15675
Document type:
Monograph
Author:
Wehberg, Heinrich http://d-nb.info/gnd/1054450218
Title:
Die Bodenreform im Lichte des humanistischen Sozialismus
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XIII,170 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Die Wohnungsfrage. 1895
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Bodenreform im Lichte des humanistischen Sozialismus
  • Title page
  • Contents
  • I. Programm des Humanistischen Sozialismus. 1891
  • II. Die Bodenreform im Lichte des Freihandels. 1891
  • III. Die Verstaatlichung der Bergwerke. 1892
  • IV. Die Wohnungsfrage. 1895
  • Personenregister
  • Sachregister

Full text

124 
Die Wohnungsfrage. 
Ausbeutung durch Boden- und Bauspekulanten zu schimpfen,, 
ein anderes, sich auf Kosten der Bevölkerung durch Zölle 
usw. zu bereichern. Die Wohnungsfrage ist ganz besonders' 
ein Steckenpferd der Agrarier, soweit es sich um städtische 
Wohnungszustände handelt; sie werden nicht müde, hier 
höchstes Mitleid zu äußern, und die abenteuerlichsten Ideen,. 
von denen hernach noch die Bede sein soll, vorzubringen,, 
während sie die eigenen Landarbeiter meist in Behausungen, 
die den Zorn aller Beobachter erregen, verkommen lassen. 
Uns aber mag die Tatsache, daß auch diese Herren Be 
sorgnis äußern, beweisen, wie besonders akut die WohnungS' 
frage in unseren Tagen geworden ist. 
Wenn wir auch nicht darüber im Zweifel sind, daß sogar' 
die Mittelklassen in die Wohnungsfrage hineingezogen sind, 
so tritt uns die Wohnungsnot doch im wesentlichen in 
den ärmeren Teilen der Bevölkerung entgegen. Diese be 
dauernswürdigen Menschen sind unfähig, die hohen Mieten,- 
welche die Bauspekulanten resp. Hausbesitzer von ihnen für 
eine gesunde Wohnung fordern, zu zahlen, und müssen dabei 
in großen Städten oft Räume nehmen, welche für den Aufent 
halt eines Tieres zu schlecht sind. Im Durchschnitt kann 
es der Lohnarbeiter selten auf drei Wohnräume bringen, und 
das ist doch das allermindeste Maß, w^as gefordert werden 
muß, da ein Familienleben in zwei Stuben, geschweige einer 
Stube nicht denkbar ist. Aber es gibt noch Städte, welche 
gestatten, daß menschliche Wesen in Kellerwohnungen 
hausen und unter Verhältnissen, welche allen gesitteten Zu- 
ständen Hohn sprechen. 
So meldet ein Bericht aus Breslau: „Die Kellerwohnungen 
leiden noch besonders unter den eigentümlichen Boden- und 
Grundwasserverhältnissen, da die innere Stadt und die Vorstadt 
des rechten Oderufers auf porösem Alluvium stehen; in den süd 
lichen Gebieten lagern dicht unter der Humusdecke undurch 
lässige Letteschichten, welche sich, der Gestaltung der Ober 
fläche folgend, von Süden nach Norden allmählich senken. Die 
atmosphärischen Niederschläge, unfähig, in das tiefere Erdreich
	        

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Die Bodenreform Im Lichte Des Humanistischen Sozialismus. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
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