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Die Bodenreform im Lichte des humanistischen Sozialismus

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Bibliographic data

fullscreen: Die Bodenreform im Lichte des humanistischen Sozialismus

Monograph

Identifikator:
890236992
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-15675
Document type:
Monograph
Author:
Wehberg, Heinrich http://d-nb.info/gnd/1054450218
Title:
Die Bodenreform im Lichte des humanistischen Sozialismus
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XIII,170 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Die Bodenreform im Lichte des Freihandels. 1891
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Bodenreform im Lichte des humanistischen Sozialismus
  • Title page
  • Contents
  • I. Programm des Humanistischen Sozialismus. 1891
  • II. Die Bodenreform im Lichte des Freihandels. 1891
  • III. Die Verstaatlichung der Bergwerke. 1892
  • IV. Die Wohnungsfrage. 1895
  • Personenregister
  • Sachregister

Full text

30 
Die Bodenreform im Lichte des Freihandels. 
ihren Rechtsbegriffen zugelassen, daß sich einzelne die- 
Leistungen der Natur, wie sie im Boden sich überall zeigt, 
aneigneten und anderen erst überließen, wenn diese ihnen 
diese Arbeit der Natur vergüteten, obwohl nichts klarer 
sein kann, als daß sie der Gesamtheit gehören, und diese 
den Entgelt hätte einziehen müssen. 
Das Lehnsrecht bei den germanischen Völkern im Mittel- 
alter überließ zwar auch den Boden einzelnen, aber nur 
gegen feste Bestimmungen, nach welchen sowohl die Inhaber 
des Lehens selbst Dienste leisten — Heeresfolge, Brücken 
bau usw. — wie nach unten hin für die Existenz der Unter 
gebenen Sorge tragen mußten. Für jeden Menschen war auch,, 
so lange diese Ordnung bestand, welche der wirtschaftlichen 
Entwicklung wohl entsprach, gut gesorgt, und es ist bekannt,., 
daß der Teil an dem Nationalvermögen, welcher der Tage 
löhner in den guten Zeiten des Mittelalters erhielt, höher 
war, als er es in unseren Tagen ist. Er aß, trank, kleidete- 
sich und wohnte relativ besser und hatte nicht die Plagen 
und Sorgen um den kommenden Morgen wie der sogenannte- 
freie Arbeiter von heute. Auf den Grundstücken, welche 
der Leibeigene bebaute, lagen feste Lasten, die, so lange 
Recht und Gesetz schützte, nie willkürlich erhöht werden 
konnten. Was der Bauer mehr erarbeitete, gehörte ihm,, 
und auf den Gütern des Herrn genossen die unfreien Leute 
vollauf alle Vorteile, welche dem Herrn durch Verbesserung, 
der Technik zufielen. Denn dieser konnte die Mehrerträge 
seines Einkommens, welche über die Befriedigung seiner - 
immerhin weiten Bedürfnisse hinausgingen, nicht anders 
anwenden, als daß er sie selbst mit seinen Freunden, seinem 
Gesinde, durch Bauten Prunksachen aufbrauchte, oder in. 
Verbesserung der Produktion anlegte. Zinsbringend, heckend 
waren sie auf Grund und Boden nirgend anzubringen, da 
ja seinen Bauern die freie Verfügung über den Boden fehlte.. 
Daß auch hier schon die Unterschiede in dem natürlichen.
	        

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Die Bodenreform Im Lichte Des Humanistischen Sozialismus. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
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