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Geschichte der großen amerikanischen Vermögen (Bd. 2)

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der großen amerikanischen Vermögen (Bd. 2)

Monograph

Identifikator:
890261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-15521
Document type:
Monograph
Author:
Moll, Bruno http://d-nb.info/gnd/117121045
Title:
Logik des Geldes
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1916
Scope:
1 Online-Ressource (104 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Anhang. Fünftes Kapitel. Zur Systematisierung der Lehren vom Papiergelde
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der großen amerikanischen Vermögen
  • Geschichte der großen amerikanischen Vermögen (Bd. 2)
  • Title page
  • Erstes Kapitel. Eine Einschaltung über Sage
  • Zweites Kapitel. Weitere Einzelheiten über das Vermögen von Sage
  • Drittes Kapitel. Noch einmal Goulds Vermögen
  • Viertes Kapitel. Der gegenwärtige Stand des Gouldschen Vermögens
  • Fünftes Kapitel. Das Vermögen von Blair und Garrett
  • Sechstes Kapitel. Das Pacific-Quartett
  • Siebentes Kapitel. Das Werden J. Pierpont Morgans
  • Achtes Kapitel. Das Aufblühen von Morgans Vermögen
  • Neuntes Kapitel. Morgan als Bank- und Eisenbahnkönig
  • Zehntes Kapitel. Morgan der "unvergleichliche Führer der Industrie"
  • Elftes Kapitel. Morgan auf der Höhe
  • Zwölftes Kapitel. Morgan als "Retter der Nation"
  • Dreizehntes Kapitel. Das Elkinssche Vermögen
  • Vierzehntes Kapitel. Das Vermögen Hills
  • Fünfzehntes Kapitel. Das Carnegie-Vermögen
  • Sechzehntes Kapitel. Das amerikanische Proletariat
  • Index

Full text

618 — 
Konkurrenz der Tennessee Kohlen- und Eisengesellschaft 
auszumerzen. Um sich vor dem Bankrott zu bewahren 
brauchte die Trust Company of America sofort große Sum- 
men Bargeld, das knapp war. Morgan und seine Clique be- 
saßen das Bargeld. Die Bedingung, auf der Morgan be- 
stand, war, daß die Gesellschaft ihm die Aktien der Ten- 
nessee Kohlen- und Eisengesellschaft, die sie als doppelte 
Sicherheit für Darlehen im Besitz hatte, verkaufen sollte. 
Schwer bedrängt, mußte die Trust Company nachgeben und 
die Aktien zu dem gebotenen niedrigen Preise verkaufen. 
Der nächste Schritt war, die Tennessee Kohlen- und Eisen- 
zesellschaft zu einem Teil des Stahltrusts zu machen. 
Da gab es jedoch ein Hindernis. Das Antitrust-Bundes- 
gesetz untersagte solche Verbindungen. Wie konnte diese 
Lage überwunden werden? Präsident Roosevelt drohte 
den großen Magnaten wiederholt und stürmisch mit der 
strengen Durchführung dieses Gesetzes. Aber Morgan 
kannte Roosevelt augenscheinlich viel besser, als das Land 
ihn kannte. Er rechnete zweifellos damit, daß Roosevelts 
Reden nichts als Worte waren und daß Roosevelt von neuem 
seine Unterwürfigkeit durch Taten beweisen würde. Es 
zeigte sich später — am 3. Oktober 1912 — vor einer Unter- 
suchungskommission des Kongresses, daß Morgan im Jahre 
1904 zu dem Fonds der Roosevelt-Kampagne 150 000 Dollar 
beigetragen hatte. Morgan selbst gab zu, daß er dieses Geld 
hergegeben habe, als Roosevelt Kandidat für die Präsident- 
schaft war. 
Man erzählte, daß Morgan durch Abgesandte nach dem 
Weißen Hause Roosevelt mitgeteilt habe, daß, wenn die‘ 
Verschmelzung der beiden Stahlgesellschaften von der Re- 
gierung nicht zugelassen werde, die Trust Company of 
America fallieren, eine Reihe anderer Bankrotte her- 
vorrufen und die Panik vielfach verschärft werden würde. 
Was auch immer die Gründe für Roosevelts Unter- 
werfung waren, er gab seine Einwilligung. Gerade zu 
dieser Zeit brachten die Gerichtshöfe das Antitrust-Gesetz 
zur Geltung, auf Grund einer Auslegung, die sich niemand 
hatte träumen lassen, als das Gesetz durchgebracht wurde. 
Die hochwürdigen Richter fanden heraus, daß Arbeiter-
	        

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Wert Und Kapitalprofit. Fischer, 1926.
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