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Logik des Geldes

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Bibliographic data

fullscreen: Logik des Geldes

Monograph

Identifikator:
890261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-15521
Document type:
Monograph
Author:
Moll, Bruno http://d-nb.info/gnd/117121045
Title:
Logik des Geldes
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1916
Scope:
1 Online-Ressource (104 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Die Geldliteratur und der Versuch, zu Ende zu denken
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Logik des Geldes
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Methodologie
  • Zweites Kapitel. Das Problem des Endes als fundamentale Aufgabe der Logik des Geldes
  • Drittes Kapitel. Die Geldliteratur und der Versuch, zu Ende zu denken
  • Viertes Kapitel. Eigener Lösungsversuch: Grundlegung einer wirtschaftlichen Theorie des Geldes
  • Anhang. Fünftes Kapitel. Zur Systematisierung der Lehren vom Papiergelde

Full text

§ 4. Adam Müllers Lehre vom ewigen Nationalkredit. 51 
nis der Vereinigung oder für den Staat; so wie Gesetz der juri 
stische Ausdruck dafür ist.« (Theorie d. G. S. 158.) 
Alle Individuen im Staate, sowohl Menschen als Sachen, 
haben einen doppelten Charakter: zuerst sind sie etwas für sich 
oder an sich; dann aber sind sie auch noch etwas, als Geld.« 
(Aus »Die Elemente der Staatskunst« Berlin 1809, Band 11. S. 194.) 
Wenn man mich aber fragt, was in Österreich eigentlich Geld 
sei und die äußeren Verhältnisse der Individuen vermittle und aus 
einandersetze, so sage ich: Ein kaiserliches Wort, ein National 
wort, welches hier vermittels der Teilbarkeit, Beweglichkeit und 
Deutlichkeit des Papiers zum allgemeinen ökonomischen Aus- 
einandersetzungs- und Vermittlungsinstrument wird, wie dasselbe 
kaiserliche oder Nationalwort wieder dort, vermittels der Klug 
heit, Beweglichkeit und Gesetzmäßigkeit einer großen Anzahl von 
Richtern und Beamten aller Art, zum juristischen Auseinander- 
setzungs- und Vermittlungsinstrumente.« (Elemente, II. S. 197.) 
»Indes, diese ganze Auseinandersetzung soll weiter nichts be 
weisen, als daß die Idee der gesellschaftlichen Bedeutung keines 
wegs an das Metallgeld gebunden ist und daß der erste Schritt 
aller wahren Erwägung der Staats- und Nationalökonomie der sei, 
daß man jenes absolute und instinktartige Haften am Metallgelde 
unmöglich mache, indem man zeigt, daß das Geld eine Idee, 
oder eine allen Individuen der bürgerlichen Gesellschaft inhärie- 
rende Eigenschaft ist. In dem Maße, wie der Mensch selbst seinen 
bürgerlichen Charakter erweitert und in immer mehreren zum Be 
dürfnisse wird: In dem Maße wird er selbst immer mehr zum 
wahren Gelde, in dem erhabenen, nur ideenweise und lebendig 
zu erkennenden Sinne des Wortes, den ich aufgestellt habe. Also 
es gilt von den gegenwärtig so genannten Personen, wie von den 
so genannten Sachen; insofern diese Geldeigenschaft durch Fabri 
kation, Industrie und nützliche Verarbeitung aller Art an den 
Sachen, durch Geschicklichkeit, Brauchbarkeit, Nationalsinn usw. 
an den Personen immer mehr ausgebildet wird: Insofern wächst 
der Nationalreichtum, und die hier beschriebene »Idee des Geldes 
ist das eigentliche und ewige Objekt des Nationalreichtums. Daß 
alle Individuen im Staate den Charakter des Geldes annehmen 
oder immer mehr zu wahrem Gelde werden; daß sich ihr wahrer 
Wert im Tausch, im Verkehr, im geselligen Leben, daß sich, wie 
ich es noch bezeichnender nannte: ihr bürgerlicher Charakter er 
höhe: dahin geht das große und eigentliche nationale Leben des 
Staatswirtes. — Je mehr jedes einzelne Individuum im Staate, 
Sache oder Person, mit allen übrigen in Beziehungen tritt, je mehr 
es sich also zu Gelde macht, um so konzentrierter und lebendiger 
wird der Staat, um so gewandter bewegt er sich, um so größere 
Kraftleistungen kann er hervorbringen, um so mehr kann er pro 
duzieren. — (Elemente, II. S. 198 199.) 
4
	        

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Logik Des Geldes. Verlag von Duncker & Humblot, 1916.
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