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Logik des Geldes

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Bibliographic data

fullscreen: Logik des Geldes

Monograph

Identifikator:
890261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-15521
Document type:
Monograph
Author:
Moll, Bruno http://d-nb.info/gnd/117121045
Title:
Logik des Geldes
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1916
Scope:
1 Online-Ressource (104 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Die Geldliteratur und der Versuch, zu Ende zu denken
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Logik des Geldes
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Methodologie
  • Zweites Kapitel. Das Problem des Endes als fundamentale Aufgabe der Logik des Geldes
  • Drittes Kapitel. Die Geldliteratur und der Versuch, zu Ende zu denken
  • Viertes Kapitel. Eigener Lösungsversuch: Grundlegung einer wirtschaftlichen Theorie des Geldes
  • Anhang. Fünftes Kapitel. Zur Systematisierung der Lehren vom Papiergelde

Full text

52 Drittes Kapitel. Die Geldliteratur und der Versuch, zu Ende zu denken. 
»Könnte das wahre Geld, die lebendige Einheit, der lebendige 
Maßstab und Wert der Dinge, welchen ich Ihnen, wie es sich 
gehört, als ein vollständiges und unendliches Gedankenbild vor 
gehalten habe, je vollkommen in Zahlen oder in Metallen aus 
gedrückt werden, so hätte alle Nationalökonomie der Erde in 
demselben Augenblick ihre Seele ausgehaucht; da hingegen, weil 
dieses unmöglich ist, nunmehr alle folgenden Geschlechter die 
schöne Aufgabe erhalten, sie immer reiner und vollkommener aus 
zudrücken.« (Elemente, II. S. 282/283.) 
»So aber leben die Menschen, 1. im Verkehr mit der großen 
Gesellschaft, mit dem Staate, mit der Menschheit; 2. im Ver 
kehr mit allem, was die Erde erzeugt: Sie haben unzählige säch 
liche, erhaltende und geistige Bedürfnisse. Sie bedürfen also einer 
allgegenwärtigen Kraft, durch welche das Entfernteste und das 
Nächste miteinander in Verbindung gesetzt, und die kleine Stelle, 
welche der physische Mensch auf der Erde einnimmt, ins Un 
endliche erweitert, die kurze Dauer, welche seiner physischen 
Existenz zuteil geworden ist, über ganze Jahrhunderte ausgedehnt 
wird. Diese allgegenwärtige Kraft, juristisch ausgedrückt, heißt 
Souverän oder Rechtsidee; ökonomisch ausgedrückt, heißt sie 
Geld. —« (Elemente, II. S. 296.) 
»Der Staatsmann also, der diese Wechselwirkung des aus 
wärtigen und einheimischen ökonomischen Lebens zu nähren hat, 
muß unaufhörlich das Nationalgeld und die Metalle, oder das Uni 
versalgeld, vermitteln; er muß das über diese beiden Geldsorten 
erhabene, höhere, ,lebendige' Geld sein. —« (Elemente, III. 
S. 203 204.) 
Es gibt eine Art endlicher Befriedigung, die in jenem Eins 
werden von Geld, Kredit und Staat liegt. Als ihr unvollkommener 
Repräsentant besteht die zeitliche Befriedigung im Metallgeld. 
»So, nun sind allen Völkern der Erde mit wenigen nicht in 
Betracht kommenden Ausnahmen — trotz aller Verschiedenheit 
der Klimate, Sprachen und Sitten — zwei höchste Güter gemein: 
Die Idee, Gott; und das Reale, Gold.« (Elemente, III. S. 165.) 
»Die Überschüsse der Produktion werden auf Metall reduziert 
und darin umgesetzt; unter allen körperlichen Waren sind es die 
Metalle, deren Konsumtion am langsamsten und unmerklichsten 
vonstatten geht, und so sind sie es auch, die am meisten den 
Wahn begünstigen, als gäbe es wirklich etwas von der Konsum 
tion Eximiertes, weshalb die Merkantilisten denn auch ihre Ak 
quisition für den Hauptzweck aller Haushaltung hielten: Es scheint 
nun etwas über die Konsumtion Erhabenes, dem ökonomischen 
Tode Entzogenes verbanden zu sein, welches Kapital genannt wird. 
Dennoch muß auch dieses Kapital wieder angelegt werden, wenn 
die Welt es nicht selbst totes Kapital nennen soll. Es kehrt also 
zur Konsumtion zurück, es kann also nur dadurch lebendig erhalten
	        

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Logik Des Geldes. Verlag von Duncker & Humblot, 1916.
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