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Logik des Geldes

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Bibliographic data

fullscreen: Logik des Geldes

Monograph

Identifikator:
890261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-15521
Document type:
Monograph
Author:
Moll, Bruno http://d-nb.info/gnd/117121045
Title:
Logik des Geldes
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1916
Scope:
1 Online-Ressource (104 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Das Kapital
  • Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Ware und Geld
  • Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
  • Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
  • Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
  • Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
  • Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
  • Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
  • Index

Full text

Sechstes Kapitel 
Eigenschaften des Produkts. Das Rohmaterial bildet die Substanz 
des Produkts, hat aber seine Form verändert. Rohmaterial und 
Hilfsstoffe verlieren also die selbständige Gestalt, womit sie in 
den Arbeitsprozeß als Gebrauchswerte eintraten. Anders mit den 
$gentlichen Arbeitsmitteln. Ein Instrument, eine Maschine, ein 
Fabrikgebäude, ein Gefäß usw. dienen im Arbeitsprozeß nur, so- 
‘“Dge sie ihre ursprüngliche Gestalt bewahren und morgen wieder 
0 eben derselben Form in den Arbeitsprozeß eingehen, wie gestern. 
Wie sie während ihres Lebens, des Arbeitsprozesses, ihre selb- 
Ständige Gestalt dem Produkt gegenüber bewahren, so auch nach 
Ihtem Tode. Die Leichen von Maschinen, Werkzeugen, Arbeits- 
Sebäuden usw. existieren immer noch getrennt von den Produkten, 
die sie bilden halfen. Betrachten wir nun die ganze Periode, wäh- 
“end deren ein solches Arbeitsmittel dient, von dem Tage seines 
Sintritts in die Werkstätte bis zum Tage seiner Verbannung in die 
Rumpelkammer, so ist während dieser Periode sein Gebrauchswert 
0n der Arbeit vollständig verzehrt worden und sein Tauschwert 
daher Vollständig auf das Produkt übergegangen. Hat eine Spinn- 
Naschine zum Beispiel in 10 Jahren ausgelebt, so ist während des 
Benjährigen Arbeitsprozesses ihr Gesamtwert auf das zehnjährige 
"Odukt übergegangen. Die Lebensperiode eines Arbeitsmittels 
mfängt also eine größere oder kleinere Anzahl stets von neuem 
mit ihm wiederholter Arbeitsprozesse. Und es geht dem Arbeits- 
alte wie dem Menschen. Jeder Mensch stirbt täglich um 24 Stun- 
N ab. Man sieht aber keinem Menschen genau an, wieviel Tage 
e bereits verstorben ist. Dies hindert Lebensversicherungsgesell- 
«Chaften jedoch nicht, aus dem Durchschnittsleben der Menschen 
_ Sichere, und was noch viel mehr ist, sehr profitliche Schlüsse 
fah Ziehen. So mit dem Arbeitsmittel. Man weiß ‚aus der Er- 
vo Tüng, wie lange ein Arbeitsmittel, zum Beispiel eine Maschine 
we ‚Sewisser Art, durchschnittlich vorhält. Gesetzt, sein Gebrauchs- 
Seh Arbeitsprozeß dauere nur 6 Tage. So verliert es im Durch- 
y lt jeden Arbeitstag !/, seines Gebrauchswertes und gibt daher 
de Seines Wertes an das tägliche Produkt ab. In dieser Art wird 
N 1. Srschleiß aller Arbeitsmittel berechnet, also zum Beispiel ihr 
Wr Cher Verlust an Gebrauchswert und ihre entsprechende tägliche 
$rtabgabe an das Produkt. 
We Es zeigt sich so schlagend, daß ein Produktionsmittel nie mehr 
dicht an das Produkt abgibt, als es im Arbeitsprozeß durch Ver- 
We tung seines eigenen Gebrauchswertes verliert. Hätte es keinen 
lichen Zu verlieren, das heißt wäre es nicht selbst Produkt mensch- 
Es Sr Arbeit, so würde es keinen Wert an das Produkt abgeben. 
Tau iente als Bildner von Gebrauchswert, ohne als Bildner- von 
mitgenn Wert zu dienen. Dies ist daher der Fall mit allen Produktions- 
mit Ve die von Natur, ohne menschliches Zutun, vorhanden sind, 
Urm Tde, Wind, Wasser, dem Eisen in der Erzader, dem Holze des 
Waldes usw. 
157
	        

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The Socialism of To-Day. Field & Tuer, 1884.
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