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Logik des Geldes

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Bibliographic data

fullscreen: Logik des Geldes

Monograph

Identifikator:
890261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-15521
Document type:
Monograph
Author:
Moll, Bruno http://d-nb.info/gnd/117121045
Title:
Logik des Geldes
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1916
Scope:
1 Online-Ressource (104 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Die Geldliteratur und der Versuch, zu Ende zu denken
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Logik des Geldes
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Methodologie
  • Zweites Kapitel. Das Problem des Endes als fundamentale Aufgabe der Logik des Geldes
  • Drittes Kapitel. Die Geldliteratur und der Versuch, zu Ende zu denken
  • Viertes Kapitel. Eigener Lösungsversuch: Grundlegung einer wirtschaftlichen Theorie des Geldes
  • Anhang. Fünftes Kapitel. Zur Systematisierung der Lehren vom Papiergelde

Full text

§ 4. Adam Müllers Lehre vom ewigen Nationalkredit. 55 
um in zwei einander ewig bedingende Geldformen, in Kreditgeld 
und Sach- (oder Metall-)geld.« (Theorie d. G. S. 284.) 
> Aber das Metallgeld in seiner traurigen Beschränkung wird 
mehr und mehr verdrängt werden aus unseren Staaten, und also 
auch aus der Theorie; es wird für Idas höhere ökonomische Leben 
immer unzureichender befunden werden, wie es schon in so 
vielen Staaten der Fall gewesen ist. Das wahre, ewige Geld wird 
deutlich zum Vorschein kommen, und jede einzelne Ökonomie, 
wie es sich gehört, in dessen Schicksale und so wieder in das Inter 
esse der Nationalkraft, in den wahren und ewigen ,interet gene- 
raF, verflochten werden. . (Die Elemente der Staatskunst, Berlin 
180» 11. Band, S. 206.) 
Metallgeld, haben wir gesehen, hat, wie groß auch sein Ge 
brauchswert sein möge, sehr bestimmte Schranken: Die höheren 
Bedürfnisse des Menschen, an denen seine Natur erkannt und von 
der tierischen unterschieden wird, können durch Metallgeld nicht 
mehr befriedigt, vermittelt und ausgeglichen werden. Der Geist 
der Gesellschaft, der wahre Nationalgeist muß selbst ans Licht 
treten, und mit ihm muß gezahlt werden.« (Elemente, II. S. 296.) 
»Warum die österreichischen Finanzen einen geringen Wert auf 
das weltökonomische Symbol- oder Metallgeld legen durften, war 
um ihnen eine Papierzirkulation früher verstattet war und warum 
die Zuflucht des Thesaurierens nicht ergriffen zu werden brauchte, 
ist klar; es liegt in dem innerlich gleich wichtigen und durch ein 
halbes Jahrtausend konsolidierten ökonomischen Bau dieser Mon 
archie. Wie vielen Tadel die ökonomische Administration der 
selben auch verdient hätte und wie wenig sie selbst auch ihre un 
ersetzlichen Vorzüge hätte würdigen mögen —; sie hatte eine 
eigentümliche nationalökonomische Kraft, welche der preußischen 
Monarchie mangelte und welche den Strömungen des Welthandels 
und der Alleinherrschaft des Geldes entgegengesetzt werden 
konnte. —« (Elemente, 111. S. 196.) 
»Die edlen Metalle können überhaupt durch nichts er 
setzt werden, als durch Nationalität: diese, oder politische 
Unabhängigkeit ist allein imstande, sie in ihre Grenzen zurückzu 
weisen. Sobald aber das Band der Nationalität schlaffer und die 
politische Abhängigkeit möglich, wenn auch noch nicht wirk 
lich wird, offenbart sich dies, ohne daß erst eine weitere äußere 
Veranlassung hinzuzukommen braucht, in steigender Nachfrage 
nach dem Metallgelde, der einzigen Stütze, welche übrig bleibt, 
wenn das Ideengebäude des Staates nicht mehr auf sich selbst 
ruhen und sich selbst tragen will. —« (Elemente, III. S. 197.) - 
Die von anderen gerügte Verschwommenheit der Begriffe 
Müllers, ihre romantische Verklärung, bedeutet in der
	        

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Logik Des Geldes. Verlag von Duncker & Humblot, 1916.
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