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Logik des Geldes

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Bibliographic data

fullscreen: Logik des Geldes

Monograph

Identifikator:
890261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-15521
Document type:
Monograph
Author:
Moll, Bruno http://d-nb.info/gnd/117121045
Title:
Logik des Geldes
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1916
Scope:
1 Online-Ressource (104 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Kapitel. Eigener Lösungsversuch: Grundlegung einer wirtschaftlichen Theorie des Geldes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Logik des Geldes
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Methodologie
  • Zweites Kapitel. Das Problem des Endes als fundamentale Aufgabe der Logik des Geldes
  • Drittes Kapitel. Die Geldliteratur und der Versuch, zu Ende zu denken
  • Viertes Kapitel. Eigener Lösungsversuch: Grundlegung einer wirtschaftlichen Theorie des Geldes
  • Anhang. Fünftes Kapitel. Zur Systematisierung der Lehren vom Papiergelde

Full text

70 Viertes Kapitel. Grundlegung einer wirtschaftlichen Theorie des Geldes. 
anders gestalten werde, als in den uns bekannten zwei letzten 
Jahrtausenden. 
Daß Gold nach menschlicher Berechnung der relativ 
sicherste Besitz ist, diese Annahme ist daher doch nicht so 
kindlich, wie die Anhänger moderner Geldlehren sie 
hinstellen möchten. Absolut sicher ist nichts; aber Gold 
scheint heute sicherer als Papier, unabhängiger vom 
Bestehen des konkreten Staatswesens und seiner friedlichen 
Wirtschaftsbeziehungen. Und die wirtschaftliche Logik ist in 
sofern egoistisch und individualistisch, als sie ein Gut postu 
liert, das womöglich selbst den Staat oder doch dessen zeit 
liche Form überdauert b 
Eines freilich haben wir zugestanden: Die Möglichkeit 
partieller Entwertung scheint uns als logische Voraus- 
1 Die wichtigsten Eigenschaften der Edelmetalle, die sie vom Papier 
qualitativ unterscheiden und aus der Reihe der anderen Sachgüter als quan 
titativ bevorzugt herausheben, sehen wir in ihrer Eignung zu Schmuck und 
industrieller Verwendung und ihrer relativen Unzerstörbarkeit bei einer 
gewissen, aber auch wieder nicht zu großen Seltenheit des Vorkommens. 
I Dagegen ist ihr hoher Wert eine sekundäre Eigenschaft, die aus eben diesen 
Grundqualitäten, sowie aus ihrer Eignung zur Geldfunktion sich herleitet. 
Hier finden überall Wechselwirkungen statt: 
Gold und Silber sind wertvoll auch deshalb, weil sie als Schmuck ver 
wendet werden können; und sie werden auch deshalb als Schmuck ver 
wendet, weil sie wertvoll sind. Sie sind wertvoll auch weil sie als Geld 
dienen können; und sie können als Geld dienen auch weil sie wertvoll 
sind. Sie haben internationale Geltung, weil sie mannigfache Verwendung 
zulassen und Wert besitzen, und doch beruhen diese Verwendungsmöglich 
keiten und dieser Wert wieder auf ihrer internationalen Geltung. Die 
Menschen haben Vertrauen zum Edelmetall, weil es wertvoll ist, und es 
wird wertvoller, weil man daran glaubt. 
Diese Wechselwirkungen gelten heute, ln den Kern des Problems aber 
führen erst die Fragen: Welche Wirkung überwiegt in jedem einzelnen 
Falle? Welche Wirkung war die ursprüngliche? Welche wird in Zukunft 
die entscheidende sein? Wer die Lehre von den Eigenschaften der Edel 
metalle abstrakt zu Ende zu denken versucht, der gerät leicht in ein Laby 
rinth, aus dem er nicht mehr herauskommt. Die Zirkel, zu denen das 
Denken ihn führt, scheinen unlösbar, und gerade deshalb ist es erforder 
lich, diese Lehre nicht zu abstrakt zu behandeln, sondern, wie wir es im 
vorstehenden versucht haben, mit den Tatsachen der Geschichte und der 
Gegenwart zu rechnen.
	        

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Logik Des Geldes. Verlag von Duncker & Humblot, 1916.
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