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Logik des Geldes

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Bibliographic data

fullscreen: Logik des Geldes

Monograph

Identifikator:
890261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-15521
Document type:
Monograph
Author:
Moll, Bruno http://d-nb.info/gnd/117121045
Title:
Logik des Geldes
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1916
Scope:
1 Online-Ressource (104 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Kapitel. Eigener Lösungsversuch: Grundlegung einer wirtschaftlichen Theorie des Geldes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Logik des Geldes
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Methodologie
  • Zweites Kapitel. Das Problem des Endes als fundamentale Aufgabe der Logik des Geldes
  • Drittes Kapitel. Die Geldliteratur und der Versuch, zu Ende zu denken
  • Viertes Kapitel. Eigener Lösungsversuch: Grundlegung einer wirtschaftlichen Theorie des Geldes
  • Anhang. Fünftes Kapitel. Zur Systematisierung der Lehren vom Papiergelde

Full text

78 Viertes Kapitel. Grundlegung einer wirtschaftlichen Theorie des Geldes. 
periums z. B. würde an der angedeuteten Hypothese der Ent 
goldung kaum vorübergehen dürfen. 
Der Leser mag selbst entscheiden, ob man hier mit der 
Knappschen Lehre weiterkommt oder mit der Schwarzwakk 
sehen Deutung. Im allgemeinen wird eine Hypothese um so 
brauchbarer sein, je mehr sie erklärt. Und wenn mehrere 
Hypothesen den gleichen Grad innerer Wahrscheinlichkeit be 
sitzen, so wird man meistens derjenigen den Vorzug geben 
müssen, die am tiefsten in die Kausalerklärung hinabsteigt 
und am meisten zum Nachdenken anregt. Es wird sogar Fälle 
geben, wo der vorsichtige und kritische Nationalökonom eine 
Theorie um ihres heuristischen Wertes willen selbst da an 
wenden wird, wo eine andere den Vorzug noch größerer Ge 
wißheit bieten, aber zu keiner wesentlichen Erkenntnis ver 
helfen würde. 
Es kann daher nicht zweifelhaft sein, welcher von beiden 
Lehren der Vorzug gebührt. Eine befriedigende Theorie des 
Geldes aber muß Raum haben auch für die Fragestellung 
Schwarzwalds, während sie die Einseitigkeit der prinzipiellen 
Geldauffassung dieses Autors 1 vermeiden und auch den rich- 
5 Die prinzipielle Geldauffassung, die Schwarzwalds Aufsätzen zugrunde 
liegt, will nicht neu sein und ist es so wenig, wie irgend eine Geldauf 
fassung. Beruft sich doch der Autor selbst auf Eugen Dühring. Jene 
Dühringsche Lehre aber, wonach das Metallgeld den Naturgesetzen seinen 
Ursprung verdanke, erscheint uns heute ein wenig naiv. Die »metallistische« 
Grundauffassung enthält eine unannehmbare Einseitigkeit, sie hat den un 
zerstörbaren Kern dessen nicht in sich aufgenommen, was schon Adam 
Müller, Graf Buquoy und Samuel Oppenheim erkannt haben. 
Sie besinnt sich zu wenig darauf, daß auch der Wert des Goldes in hohem 
Grade erst durch die Goldfunktion geschaffen und gehalten wird, daß mit 
einer etwaigen Demonetisierung des Goldes unter sonst gleichbleibenden 
Umständen auch ein Teil seines Wertes dahin wäre. Sie steht ferner zu 
wenig in Einklang mit dem Relativismus der modernen Wertlehre öster 
reichischer Schule, wonach nicht der Gattung, sondern nur dem konkreten 
Gute Wert zukommt, weil der Wert nie als etwas Objektives, in besonderen 
Gegenständen wie im Gold Verkörpertes, gedacht werden sollte. 
Dennoch scheinen uns die genannten Aufsätze aus den erwähnten 
Gründen der besonderen Beachtung seitens der Wissenschaft wert.
	        

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Logik Des Geldes. Verlag von Duncker & Humblot, 1916.
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