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Volkswirtschaftliches Quellenbuch

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftliches Quellenbuch

Monograph

Identifikator:
890771383
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-10133
Document type:
Monograph
Author:
Mollat, Georg http://d-nb.info/gnd/139428143
Title:
Volkswirtschaftliches Quellenbuch
Edition:
Vierte, erweiterte und vermehrte Auflage
Place of publication:
Osterwieck/Harz
Publisher:
Verlag von A. W. Zickfeldt
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXVIII, 654 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Handel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Volkswirtschaftliches Quellenbuch
  • Title page
  • Autorenverzeichnis
  • Contents
  • Erster Teil. Deutsche Volkswirte, Kaufleute und Industrielle
  • Zweiter Teil. Handel
  • Dritter Teil. Industrie
  • Vierter Teil. Weltwirtschaft und Handelspolitik
  • Fünfter Teil. Verkehr
  • Sechster Teil. Volkswirtschaftliche Zustände in den Vereinigten Staaten von Amerika
  • Index

Full text

5. Die Bedeutung der Hanse. 
85 
$Qi^ er ' nicJ)t f eüen aber auch beide dem Kaufmannsstande an. Von „unseren 
di"?lleuten nebst den übrigen Mitbürgern" sprechen die Missivbücher des Rates 
"er Stadt. 
5. Die Bedeutung der Hanse. 
Von Dietrich Schäfer. 
Schäfer, Die Hanse. Bielefeld und Leipzig, Velhagen & Klasing, 1903. S-134—136. 
jjj. Der großartige Aufschwung deutschen Seehandels und deutscher Schiffahrt, den 
ten l e ** ber Begründung unserer wirtschaftlichen und staatlichen Einheit erleben dürf 
et' gelegentlich Anlaß geworden, mit einer gewissen Geringschätzung von den 
^.6en Grenzen althansischer Tätigkeit und ihrem bescheidenen Können zu sprechen. 
^ an hat darauf hingewiesen, wie unbedeutend auch der blühendste Handel der alten 
wdte gewesen sei, verglichen mit dem Treiben, das sich in unseren großen Verkehrs- 
^ btren abspielt. Es kann entgegnet werden, daß man sich vor einer Unterschätzung 
Alten hüten muß; aber das ist nicht das Entscheidende. Ausschlaggebend ist, 
aß es bei einer vergleichenden Beurteilung auf den Umfang des Verkehrs gar nicht 
^kommt, sondern auf die Rangstellung, die eine Nation in ihrer Zeit einnimmt. 
hg ist der Hanse, unvollkommen, stück- und flickwerks artig, wie sie unseren mo- 
^^ben Augen erscheint und auch in mancher Beziehung wirklich war, doch das Ver- 
nicht abzusprechen, daß sie durch Jahrhunderte deutsches Volk und deutsche 
^beit zur See und im ganzen europäischen Norden nicht nur würdig, sondern gele- 
«^Ntlich geradezu glänzend vertreten hat, daß es ihr gelungen ist, nicht nur ein Herr 
n S Eigenen Handels zu bleiben in einem Umfange, wie das gleichzeitig keine andere 
, Q tion des atlantischen Europa vermocht hat, sondern auch im fremden Zwischen- 
Oandel eine Bedeutung zu gewinnen, der die keines anderen Volkes gleichkam. Mehr 
^ in unseren glücklichen Tagen auch nicht erreicht; im Gegenteil, man kann sagen, 
wir von einer derartigen Stellung innerhalb des gegenwärtigen Verkehrslebens 
wch rec jj{ toeit entfernt sind, auch hinzufügen, daß wir geringe Aussicht haben, sie 
'^wieder völlig zu erringen. Denn die Tatsache, daß sich die Engländer in ihrem, dem 
n te >i hansischen ähnlichen, kaum wesentlich stärkeren Übergewicht allem Anschein 
auch nicht zu behaupten vermögen, spricht nicht dafür, daß es so bald wieder, 
^knn überhaupt je, irgendeiner Natton gelingen werde, eine Stellung zu gewinnen, 
sie erst die Hanse, dann die Niederländer und nun seit fast zwei Jahrhunderten 
ö,e Engländer mehr oder weniger umstritten behauptet haben. 
Die deutsche Hanse hat aber noch das weitere Verdienst, daß sie dem kauf 
männischen und seemännischen Unternehmungsgeiste, dem kühnen Wagemute, der die 
gefahren der Wogen und der Fremde nicht scheut, in unserem Volke eine dauernde 
M^ätte bereitet hat. Die Hanse ist es gewesen, die Städtewesen und Bürgertum im 
Eebiet der norddeutschen Tiefebene von den Mündungen des Rheines bis hinein in 
äie fremden Völkerschaften an den ostbaltischen Gestaden gefördert und zur Geltung 
gebracht und damit einen Kulturfaktor eingeführt hat, ohne den an eine weit aus 
greifende, weltgeschichtliche Entwickelung nicht zu denken war. Als die Jahrhunderte 
kamen, wo es die größte Weisheit wurde, sich mit Schmiegsamkeit und Biegsamkeit, 
mit Unverzagtheit, Zähigkeit und Genügsamkeit hindurchzuwinden durch die Hinder 
nisse, welche die Weltlage von allen Seiten dem deutschen Seehandel entgegentürmte, 
da bewährte sich doch der gesammelte Schatz von Erfahrung, Geschäftskunde und 
Betriebsamkeit, von wetterfestem Mute und unbeugsamer Entschlossenheit und hat 
selbst in den trübsten Tagen nicht ganz erschöpft werden können. Auch der altge-
	        

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Volkswirtschaftliches Quellenbuch. Verlag von A. W. Zickfeldt, 1913.
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